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Religion & Theologie

Religions- und Theologie¬wissenschaften analysieren Glaubensvorstellungen, religiöse Praktiken und ihre Wirkung auf Gesellschaft und Kultur. Sie untersuchen historische Traditionen ebenso wie aktuelle Entwicklungen und interreligiöse Dialoge. Dabei verbinden sie geisteswissenschaftliche Reflexion mit praktischen Fragestellungen kirchlicher und gesellschaftlicher Praxis. Fachpublikationen in diesem Bereich vermitteln fundierte Forschungsergebnisse und fördern den Diskurs über Religion in Vergangenheit und Gegenwart.

Cover des Buchs: Galileis Fernrohr und das Menschen-Bild
Reihe
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Unsere Gesundheitswesen werden mit fundamentalen, moralisch-politischen Herausforderungen konfrontiert, die ihre Grundausrichtung und Signatur betreffen – mit anhaltenden und kontroversen Diskussionen über Gesundheits- und Krankheitsauffassungen, mit Gerechtigkeits- und Solidarfragen prinzipieller Natur, mit medizinischen Utopien und Distopien, mit Korruption und Ethosfragen, mit Streit über professionelle Identitäten und Kommerzialisierung, mit dem Verhältnis von Ökonomie und Medizin – um nur einige zu nennen. Die interdisziplinär angelegte Reihe bietet eine Plattform, über solch grundsätzliche Fragen des Gesundheitswesens nachzudenken. Sie geht über die strikte Medizinethik hinaus und über rechtliche, politische und ökonomische Fragen ebenso.
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Cover des Buchs: Von Government zu Governance
Reihe
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Der Forschungsbereich setzt sich seit vielen Jahren mit Fragen des Minderheitenschutzes und der Möglichkeit einer Integration durch Autonomie auseinander. Ausgangspunkt ist hierfür die Südtiroler Autonomie im Vergleich mit der Situation von Minderheiten in anderen Europäischen Ländern. Dabei richtet sich das Interesse nicht nur auf europaweite Themen, sondern bezieht ebenso globale Veränderungen in Richtung Föderalismus- Regionalismus und Autonomiekonzepte zur Konfliktbefriedung mit ein. So etwa im Rahmen des Projektes MIRICO, bei dem unter der Leitung der EURAC neun internationale Partner die Rolle von Minderheitenrechte in ethnischen Konflikten am Beispiel Ex-Jugoslawiens und beim Wiederaufbau funktionierender Staatsstrukturen am Westbalkan untersuchen. Der Forschungsbereich bemüht sich, durch Seminare und Masterprogramme, Studien sowie Veröffentlichungen Antworten und Lösungsvorschläge für ethnische Konflikte in verschiedenen Regionen zu geben. So werden klassische Föderalismustheorien mit dem modernen Ansatz des territorialen und ethnischen Vielfalts-Management beispielsweise bei der Kosovo-Frage oder der Verfassungsreform in Bosnien Herzegowina kombiniert.
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Cover des Buchs: The Diffusion of Morality Policies
Reihe
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
In der wissenschaftlichen Publikationsreihe „Nomos Universitätsschriften – Politik“ erscheinen ausschließlich herausragende Dissertationen aus sämtlichen Gebieten der Politikwissenschaft: z.B. Internationale Beziehungen, Regierungslehre sowie Studien zu Europa oder auch biographische Studien. Seit 1989 steht diese akademische Schriftenreihe, die Nomos eigenständig verlegerisch herausbringt, für Qualität und innovative Arbeiten in der Politikwissenschaft und ermöglicht Nachwuchswissenschaftlern ein rasches Publikationsverfahren.
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Cover des Buchs: Frauen im Sikhismus
Reihe
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Religion ist wieder zu einem aktuellen und wichtigem Thema in der internationalen und nationalen Politik sowie in den Medien und vielen Bereichen der Gesellschaft geworden. Es bedarf zunehmend Hilfe von religionswissenschaftlicher Expertise, die Hintergründe genauer beleuchten und korrekte Informationen über religiöse Gruppen und Strömungen geben kann. Die Schwerpunkte der Religionswissenschaft sind jedoch vorwiegend auf theoretische und methodische Probleme ausgelegt – es fehlt der notwendige Bezug zu praktischen Themen. Wolfram Reiss sieht die Lösung in der anwendungsorientierten Religionswissenschaft. Sie kann eine wichtige Beraterfunktion einnehmen und so für eine Grundlage sachgerechter Entscheidungen sorgen. Vorschnelle Harmonisierungen, Vereinnahmungen oder Übertragungen werden somit weitgehend vermieden. Eine Einbindung in Lehre und Forschung ist somit dringend notwendig. Die Studierenden sollen dazu befähigt werden sich künftig zu kompetenten Ansprechpartnern in Dialog – und Konfliktsituationen entwickeln zu können.
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Cover des Buchs: Repräsentation ferner Wirklichkeiten
Reihe
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Weltgesellschaft und Weltpolitik kennzeichnet ein dialektischer Prozess von Kontinuität und Wandel. Interessegeleitete Institutionen und Diskurse strukturieren ihn ebenso wie unbeabsichtigte Handlungsfolgen, Kontingenz oder Zufall. Vielfältige Ideen, allen voran Machtmechanismen und Herrschaftstechniken, wirken bewusst oder unbewusst, von Subjekten gewollt oder als systemische Effekte, auf die politische Gestaltung von Weltgesellschaft ein. Die Reihe „Rekonstruktive Weltpolitikforschung“ versammelt Schriften, die auf eine Offenlegung, Dechiffrierung und Kritik dieser herrschenden Ideen samt ihrer realweltlichen Wirkungen zielen und den Blick für alternative Gestaltungen des weltgesellschaftlichen und weltpolitischen Prozesses schärfen. Irritation bestehender Weltdeutung sowie Reflexion der eigenen Positionierung und Perspektive sind gemeinsam geteilte Absichten der in der Reihe versammelten, explorativ und theoriegenerierend forschenden Autor*innen.
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Cover des Buchs: Moral und Schuld
Reihe
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Die Schriftenreihe ist ein Forum für die interdisziplinäre Behandlung aktueller Forschungsthemen auf den Feldern von Technik, Theologie und Naturwissenschaften. Ihre Relevanz für soziale, rechtliche und ökonomische Fragen der Gesellschaft wird in ethischer Perspektive diskutiert und für ein breiteres Lesepublikum verständlich präsentiert. Auf diese Weise fördern und begleiten die TTN-Studien den Dialog über Potenziale und Probleme des technisch-wissenschaftlichen Fortschritts in kritisch-konstruktiver Weise.
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Cover des Buchs: Weltphilosophie
Reihe
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
In der Globalisierung des frühen 21. Jahrhunderts erfährt die Philosophie in allen ihren Dimensionen – von der Logik über die theoretische und praktische Welterkenntnis bis zur Sprach- und Geschichtsphilosophie – eine geradezu revolutionäre Veränderung. Philosophie spricht nicht mehr nur europäische Sprachen. Sie sucht ihre Entsprechungen in der arabischen, fernöstlichen, aber auch afrikanischen Sphäre. Auch die eigene Kultur wird in ihrer Vielspältigkeit sichtbar. Insofern wird Philosophie nur, wenn sie sich der interkulturellen Problematik aussetzt, Bezugspunkt für angrenzende Wissenschaften sein können: für Religionswissenschaften, Philologien, Politische Wissenschaft, Sozialwissenschaften und Rechtswissenschaft. In der Schriftenreihe erscheinen herausragende Monographien, Tagungs- und Sammelbände, die im Gespräch verschiedener Disziplinen und in unterschiedlichen methodischen Zugangsweisen dem Projekt interkultureller Philosophie gewidmet sind. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem spannungsvollen Zusammenhang von Religion und Vernunft. Ebenso werden ethische Fragen, wie der Zusammenhang von Universalität bzw. Kulturalität von Werten und Normen bis hin zur Menschenwürde und den Menschenrechten neu reflektiert. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Zusammenhang von Recht und Politischem Denken in interkultureller Perspektive. Die Reihe versteht sich als internationales interdisziplinäres Forum über Schul- und Fachzusammenhänge hinweg.
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Cover des Buchs: War and Statehood in South Sudan
Reihe
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Ethnischer Konflikt ist gegen Ende des 20. Jahrhunderts Hauptform gewaltsamer Konflikte geworden. Untersuchungen zu Konfliktursachen, -genese, -verlauf und -regelung sind nötig, um Möglichkeiten der Vorbeugung zu ermitteln. Sind ethnische Gruppen gleichzeitig Religionsgruppen, werden Konflikte zwischen ihnen mit besonderer Schärfe und Bitterkeit ausgetragen. Gleichwohl kann religiös begründete Toleranz auch Gewaltbereitschaft mindern. Daher erscheint es angezeigt zu prüfen, ob und wie religiöse Lehren gelebte Religiosität prägen und damit Konfliktverhalten beeinflussen. Eine dauerhafte Regelung ethnischer Konflikte bedarf der Zustimmung von Mehrheiten aller betroffenen Bevölkerungsgruppen – und damit letztlich der Demokratie. Die Studien dieser Reihe analysieren die Bedingtheiten ethnischer und ethno-religiöser Konflikte in unterschiedlichen Ländern. Ihr Schwerpunkt liegt auf empirischen Untersuchungen von Einstellungen zu Ethnizität, Religion und Demokratie, die Vergleiche ermöglichen.
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Cover der Ausgabe: Concilium Jahrgang 62 (2026), Heft 2
Zeitschriften

Concilium

Internationale Zeitschrift für Theologie
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden

Concilium ist eine Zeitschrift für katholische und ökumenische theologische Reflexion. Sie wurde in der Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils gegründet und hat das Ziel, dessen Vision der Offenheit im Blick auf neue kulturelle Kontexte und sich verändernde soziale und religiöse Bedingungen neu zu verstehen und anzuwenden. Das Ziel von Concilium ist es, einen Beitrag zur Transformation der Welt und der Kirche im Licht des Evangeliums zu leisten. Die Zeitschrift verpflichtet sich besonders der Kritik von Unterdrückungs- und Diskriminierungsstrukturen und einer Theologie aus der Perspektive der Opfer von sozialer, ökonomischer und ökologischer Ungleichheit. Sie unterstützt damit eine neue Vision von Kirche jenseits von Patriarchat, Klerikalismus, Rassismus, Anthropozentrismus, monokultureller Hegemonie und der Ausbeutung natürlicher Ressourcen.

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Cover der Ausgabe: Zeitschrift für Religion und Weltanschauung (ZRW) Jahrgang 89 (2026), Heft 2
Zeitschriften

Zeitschrift für Religion und Weltanschauung (ZRW)

Materialdienst der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden

Die Zeitschrift für Religion und Weltanschauung (ZRW) will Orientierung in der heutigen weltanschaulichen Vielfalt geben. Sie informiert zuverlässig und in akademischer Sachlichkeit über die religiöse Gegenwartskultur, deutet sie aber zugleich von einem evangelischen Standpunkt aus. Sie nähert sich den behandelten Gruppen, Ideen, Strömungen, Religionen und Weltanschauungen also nicht von einem unparteiischen Ort „über den Dingen“, sondern aus erkennbar protestantischer Perspektive – „nicht neutral, aber fair“.

Die Zeitschrift richtet sich an Wissenschaftler:innen, kirchliche Träger, Kirchenämter, kirchliche Institutionen, Pfarrer:innen, Kirchengemeinden, Privatbezieher:innen

Weitere Informationen zu Herausgeberschaft, Schriftleitung und Richtlinien für die Manuskripteinreichung finden Sie unter www.zrw.nomos.de.

 

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Cover der Ausgabe: Forum Jahrgang 3 (2024), Heft 2
Zeitschriften

Forum

Islamisch-Theologische Studien - Islamic-Theological Studies
Verlag: Ergon-Verlag, Baden-Baden

Die Zeitschrift Forum islamisch-theologische Studien ist eine internationale Fachzeitschrift, deren Ziele die Förderung des wissenschaftlichen Diskurses und die Konzeptualisierung der Islamischen Theologie und Religionspädagogik sind. Bekenntnisübergreifend, interdisziplinär, multiperspektivisch und dialogisch ausgerichtet, will sie – als Plattform für den Austausch zwischen traditioneller islamischer Gelehrsamkeit und Positionen und Ansätzen der Gegenwart – wissenschaftliche Debatten in den verschiedenen Subdisziplinen der Islamischen Theologie sowie zu religionssoziologischen und religionspädagogischen Themen, die ‚den Islam‘ und MuslimInnen betreffen, anregen.

Aus ihrem Selbstverständnis als intra- und interreligiös ausgerichtetes Medium heraus ist die Zeitschrift Forum islamisch-theologische Studien offen für Beiträge aus fachnahen Disziplinen wie der Islamwissenschaft, Religionswissenschaft, Religionssoziologie und anderen Theologien. Zugleich legt sie besonderen Wert darauf, die innerislamische Vielfalt abzubilden, indem sie eine Vielzahl an Stimmen aus verschiedenen islamischen Glaubensströmungen oder Rechtsschulen zu Wort kommen lässt.

Originalbeiträge aus dem etablierten islamischen Fächerkanon wie Koranwissenschaften und Koranexegese, Hadithwissenschaften, Normenlehre, Mystik, Ethik und Philosophie, Systematisch-Diskursive Theologie, Religionspädagogik und –didaktik sollen im Forum islamisch-theologische Studien ebenso Platz finden wie Erstveröffentlichungen zu den Themenkreisen Gemeindepädagogik und Seelsorge, Islam und Pluralität, Ergebnisse interreligiöser Forschung und religionssoziologische Analysen zu MuslimInnen und Islam in Europa.

Die Zeitschrift Forum islamisch-theologische Studien richtet sich an WissenschaftlerInnen und Studierende sowohl aus dem Bereich der Islamischen Theologie und Religionspädagogik als auch aus benachbarten Disziplinen wie Orientalistik, Islamwissenschaft oder Religionssoziologie sowie an VertreterInnen anderer Glaubensrichtungen. Darüber hinaus ist sie bestrebt, auch Akteure und FunktionsträgerInnen von Glaubensinstitutionen wie Moscheevereinen, muslimischen Verbänden und Vertretungsorganisationen sowie ReligionspädagogInnen, LehrerInnen, Schulen und Bildungsinstitutionen anzusprechen.

Die Zeitschrift Forum islamisch-theologische Studien publiziert neben Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung in deutscher und englischer Sprache auch Rezensionen. Vor der Veröffentlichung durchläuft jeder Beitrag ein Begutachtungsverfahren (‚Peer Review‘) basierend auf dem Prinzip wechselseitiger Anonymität (‚double-blind‘).

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