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Fachgebiet
Politik
Die Politikwissenschaft untersucht Strukturen, Prozesse und Theorien politischer Ordnung. Sie analysiert Machtverhältnisse, Institutionen, internationale Beziehungen und gesellschaftliche Partizipation. Im Fokus stehen Demokratie, Governance und die Gestaltung öffentlicher Politikfelder. Durch die Verbindung von Theorie und Praxis liefert sie Orientierung für politische Entscheidungen. Unser Programm liefert fundierte Analysen, aktuelle Forschung und praxisrelevante Impulse für Politik und Gesellschaft.





Reihe
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Das Jahrbuch der Europäischen Integration des Instituts für Europäische Politik dokumentiert und bilanziert seit 1980 zeitnah und detailliert den europäischen Integrationsprozess. Entstanden ist in über 40 Jahren eine einzigartige Dokumentation der europäischen Zeitgeschichte.
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In der Reihe Vergleichende Analyse politischer Systeme werden Studien veröffentlicht, die sich im weitesten Sinne mit Regierungssystemen, der Staatstätigkeit, mit Politischer Ökonomie, Globalisierungsphänomenen und Governance-Fragen beschäftigen. Dazu gehören sowohl internationale Ländervergleiche als auch innerstaatliche Vergleiche sowie Analysen politischer Mehrebenensysteme wie der Europäischen Union. Ziel der Reihe ist auch ein hoher methodischer Anspruch, der sich am „State of the Art“ der Fachdisziplin orientiert.
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Diakonie und Sozialwirtschaft stehen vor neuen Herausforderungen für das Führen und Leiten von Unternehmen, Einrichtungen und Verbänden. Die Schriftenreihe des IDWM greift diese Fragestellungen auf. Sie ist ausgerichtet auf die Verbindung von Theorie und Praxis, werteorientiertes Wirtschaften und interdisziplinäres Forschen und Lehren. Die publizierten Arbeiten beziehen sich in der Regel auf aktuelle Fragen diakonischer Gestaltungsfelder. Die Reihe verbindet grundlegende Fragen des jeweiligen Wissenschaftsverständnisses und der Normativität von Theologie und Ökonomie.
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Die Schriftenreihe ist eine Publikationsplattform für ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeiten und soll sowohl eine Plattform für Forschungsergebnisse etablierter Experten sein als auch zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlern beitragen. Es ist Anliegen und Ziel der Reihe, das Wechselverhältnis von Religion, Philosophie und Recht transdisziplinär und innovativ zu analysieren.
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Unerwartet und schnell eintretende Entwicklungen lassen die internationale Politik zunehmend komplex werden. Um diesem sich ständig in Bewegung befindlichen Untersuchungsgegenstand gerecht zu werden, muss die Forschung theoretisch, empirisch und methodisch kontinuierlich weiterentwickelt werden. Darüber hinaus gehören zu den Aufgaben der Sozial- und Geisteswissenschaften und insbesondere der Forschung zur internationalen Politik nicht nur wissenschaftliche Analysen, sondern auch das Anbieten normativer Leitlinien für EntscheidungsträgerInnen. Die Herausforderung eines solchen auf mehreren Ebenen angesiedelten Forschungsfeldes kann nur durch einen interdisziplinären Ansatz geleistet werden, der wichtige Erkenntnisse aus der Politikwissenschaft und Philosophie gemeinsam in die Forschung einbringt. Das gilt beispielsweise für die Themenfelder bewaffnete Konflikte, politischer und religiöser Extremismus, Migration, Identitätsfragen, umstrittene Wirtschaftsstrukturen, internationales Recht, humanitäre Interventionen oder Klimawandel. Die Reihe veröffentlicht gleichermaßen Sammelbände mit Beiträgen von PhilosophInnen und PolitikwissenschaftlerInnen sowie ExpertInnen benachbarter Fächer sowie Monographien von AutorInnen mit den entsprechenden Disziplinen als Hintergrund. Alle eingereichten Manuskripte durchlaufen ein strenges double-blind peer review Verfahren, basierend auf einer ersten Prüfung durch die Herausgeber und einer nachfolgenden anonymisierten Begutachtung durch mindestens zwei GutachterInnen. Der Redaktionsprozess wird von den Herausgebern koordiniert und von zwei RedaktionsassistentInnen unterstützt.
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Die Beziehung bzw. die Nicht-Beziehung zwischen Politischer Bildung und Politikwissenschaft wird seit Jahren moniert. Oft fehlt den Disziplinen eine gemeinsame Plattform, sodass Bezüge untereinander nicht erkennbar werden. Eine engere Verzahnung scheint dringend geboten. Die Reihe „Votum. Beiträge aus Politischer Bildung und Politikwissenschaft“ versteht sich als eine solche Plattform. In der Reihe werden Monographien, Sammel- oder Tagungsbände publiziert, die einzelne Aspekte der Politischen Bildung, der Politikwissenschaft oder eine Verzahnung zwischen den beiden Bereichen erhellen. Der Reihe liegt ein weites Verständnis von Politikwissenschaft und politischer Bildung zugrunde, sodass Arbeiten aller Teildisziplinen des Faches integriert werden – der politischen Theorie, der Systemlehre, der vergleichenden Politikwissenschaft, der Internationalen Politik bzw. der Internationalen Beziehungen sowie der Methodenlehre. Außerdem Beiträge aus der Politikdidaktik und den angrenzenden sozialwissenschaftlichen Fachdidaktiken, der außerschulischen politischen Jugendbildung und der politischen Erwachsenenbildung.
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Die Schriftenreihe „Bayreuther Studien zu Politik und Gesellschaft in Afrika“ versteht sich als Forum für neuere Forschungsergebnisse über gesellschaftliche und politische Prozesse und Strukturen in afrikanischen Gesellschaften. Die Reihe publiziert innovative Monographien und Sammelbände in deutscher oder englischer Sprache, welche durch ihre empirische Analysen und theoretische Positionierungen historische und aktuelle Veränderungsprozesse in afrikanischen Staaten diskutieren. Sie ist dabei für Fallstudien, vergleichende Untersuchungen oder theoriegeleitete Analysen offen, die aus den Sozialwissenschaften und benachbarten akademischen Disziplinen kommen. Die Herausgeber gewährleisten durch ein sorgfältiges und zugleich zügiges Begutachtungsverfahren hohe wissenschaftliche Standards.
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Philosophie lebt vom Streit – und zwar vom begründeten Streit um Behauptungen, Meinungen und Thesen. Dieser diskursive Charakter der Philosophie prägt auch die Konzeption der hier anzuzeigenden Diskussionsreihe: Wichtige Neuerscheinungen aus dem Bereich der Philosophie und ihrer benachbarten Disziplinen sollen zeitnah und im direkten Austausch mit dem Autor von renommierten Experten kritisch erörtert werden. Ein kurzer orientierender Beitrag des Autors eröffnet dabei jeweils die Diskussion, auf die dann die Essays der Kritiker folgen. Anschließend nimmt der Autor in einer Replik ausführlich Stellung zu den vorgetragenen Argumenten. Die Diskussionsreihe ist interdisziplinär angelegt und keiner bestimmten Denkrichtung verpflichtet; allein die Originalität des Zugriffs und die Relevanz des Themas sind entscheidend für die Aufnahme in dieses Format.
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In den Schriften des Zentrum für Europäische Integrationsforschung sind Veröffentlichungen zu unbewältigten Fragen der europäischen Integration und der Stellung Europas in der Welt versammelt, zu denen Autoren aus allen Regionen Europas – und Europakenner aus anderen Weltregionen – beitragen. Das Ziel aller Veröffentlichungen, die dem breiten Spektrum der Geistes- und Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Politikwissenschaft entstammen, ist es, in Bezug auf aktuelle und grundsätzliche Fragen der europäischen Entwicklung Erkenntnisse zu mehren und Forschungsanstöße zu geben.
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Wesentliche Entwicklungen aus den Bereichen Sicherheitspolitik und Streitkräfte, insbesondere Ergebnisse wissenschaftlicher Veranstaltungen oder aktuelle Forschungsergebnisse, veröffentlicht die Karl-Theodor-Molinari-Stiftung e.V. (KTMS), das Bildungswerk des Deutschen BundeswehrVerbandes (DBwV), in seiner Reihe „Forum Innere Führung“. Schwerpunkte bilden hierbei die Weiterentwicklung der Konzeption der Inneren Führung, Transformationsprozesse in Wehrauffassung, Organisationsstruktur, Aufbau und Zielen der Bundeswehr sowie aktuelle sicherheitspolitische Fragestellungen in Bezug zu unseren Streitkräften.
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Die Reihe „Extremismus und Demokratie“ bietet eine Plattform für historische wie gegenwartsorientierte Studien zur Extremismusforschung – im weitesten Sinne. Hierzu zählen Arbeiten zum Rechts- (Ultranationalismus, Rassismus, Faschismus, Nationalsozialismus) und Linksextremismus (Anarchismus, Kommunismus) ebenso wie zum politisch-religiösen Fundamentalismus in seinen mannigfachen Spielarten. Besondere Aufmerksamkeit gilt den strukturellen Gemeinsamkeiten, Wechselwirkungen, Interdependenzen und Interaktionen der Extremismen. Neben dem politischen Extremismus in demokratischen Verfassungsstaaten gilt die Aufmerksamkeit dem „Extremismus an der Macht“. Insofern gehen Extremismus- und vergleichende Diktaturforschung ineinander über.
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Internationale Außenpolitik entsteht aus dem Mit- und Gegeneinander nationaler Außenpolitiken; die Charakteristika der Ordnung hängen dementsprechend davon ab, was Staaten außenpolitisch aus ihr machen. Die Schriftenreihe "Außenpolitik und Internationale Ordnung" publiziert Untersuchungen zur Außenpolitik einzelner Staaten und der Europäischen Union sowie vergleichende Studien. Dabei geht es insbesondere um zwei grundsätzliche Anliegen: Zum einen vertiefen und verbreitern einführende Gesamtdarstellungen das Verständnis für die Außenpolitik wichtiger Staaten. Zum anderen geht es um spezifische Aspekte nationaler bzw. europäischer Außenpolitiken, die für die Zukunftsentwicklung der internationalen Ordnung von besonderer Bedeutung sind.
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Den Kern der Aktivitäten der DGfP stellen ihre Jahrestagungen dar, die sich vorwiegend mit Problemen befassen, die für Politikwissenschaft wie für politische Praxis gleichermaßen aktuell sind. Bei den Jahrestagungen sollen gemäß der integrativen Zielsetzung der Gesellschaft möglichst Beiträge aus allen Teildisziplinen der Politikwissenschaft zur Diskussion gestellt werden.
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Die Schriftenreihe „Historische Dimensionen Europäischer Integration“ wurde im Nomos Verlag bis zum Band 29 im Auftrag des Instituts für Europäische Regionalforschungen herausgegeben von Prof. Dr. Gerold Ambrosius und erschien unter dem Titel „Institut für Europäische Regionalforschungen – Institute for European Regional Research“. In der Schriftenreihe werden historisch orientierte Arbeiten zur Europaforschung im weiteren Sinne veröffentlicht, insbesondere solche, die die historisch-hermeneutische Quellenanalyse mit wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Ansätzen verbinden. Die Themen sind breit gestreut; sie fokussieren die Europäische Integration und reichen beispielsweise von Forschungen zu europäischen Identitäten über solche zu europäischen Wirtschaftspolitiken bis zu denen über europäische Infrastrukturen. Spezielles Interesse finden Arbeiten, die das aktuelle europäische Mehrebenensystem in seinen historischen Dimensionen analysieren. In räumlicher Hinsicht werden sowohl Studien aufgenommen, die sich mit der europäischen Perspektive beschäftigen, als auch solche, welche die nationalen und regionalen Aspekte untersuchen. Zeitlich konzentrieren sich die Arbeiten auf die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Veröffentlichungen wenden sich vornehmlich an Forscher und Studierende der Geschichts-, Wirtschafts-, Sozial- und Politikwissenschaften, durchaus aber auch an ein breiteres Publikum mit Interesse für die historische Europaforschung.
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Wissenschaft und Technik sind wesentliche Antriebskräfte gesellschaftlicher Veränderung. Zugleich prägt ein folgenreiches Paradox die gegenwärtige Situation. Einerseits scheinen Gesellschaften immer stärker auf Wissenschaft und Technik zur Lösung sozialer Probleme angewiesen, andererseits ist deren Beitrag immer heftiger umstritten, bis hin zur Leugnung ihrer Bedeutung. Zudem scheinen mit Entwicklungen wie der Digitalisierung ebenso wie dem Klimawandel bzw. der Umweltkrise eine Wende in Wissenschaft und Technik wie auch der Gesellschaft verbunden zu sein. Dabei ist auch zu erforschen, wie weit die damit vermuteten Veränderungen reichen; zumindest zeigen sich vielschichtige Phänomene von Emotionen, Widerstand oder Kritik. Kontroversen und Konflikte über die Formen und möglichen Grenzen wie Folgen von Wissenschaft und Technik haben nicht nur an Intensität gewonnen, sondern scheinen zugleich auf Verschiebungen in der epistemischen Tektonik von Gegenwartsgesellschaften hinzudeuten. Vor diesem Hintergrund stellt die Reihe Wissenschafts- und Technikforschung ein Forum zur Verfügung, in dem diese Entwicklungen in ihren verschiedenen Dimensionen und mit Hilfe unterschiedlicher Ansätze der Wissenschafts- und Technikforschung ausgeleuchtet werden sollen. Welche prägenden Veränderungen wissenschaftlicher Wissensproduktion und der Genese, Produktion und Verwendung von Technik lassen sich gegenwärtig beobachten? Wie lassen sich diese jeweils am besten analysieren und welche wissenschaftlichen Instrumente müssen hierfür entwickelt werden? Was sind die mit diesen Verschiebungen verbundenen ethischen, ökologischen und politischen Herausforderungen? Um hier Antworten zu finden, sollen Theorien und Methoden aus unterschiedlichen thematisch relevanten Disziplinen integriert werden, vor allem aus Soziologie, Philosophie, Sozialanthropologie und Geschichtswissenschaft. Inwiefern sich daraus Ansätze einer integralen Wissenschafts- und Technikforschung ergeben, oder vielmehr ein agonistischer Blick hilfreich ist, das stellt eine übergreifende Frage zur Selbstverständigung über Science and Technology Studies in dieser Reihe dar. Die Reihe bietet sowohl Grundlagenwissen für die beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen als auch Orientierungswissen für Entscheidungsträger*innen und die interessierte Öffentlichkeit.
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Europapolitik und Sicherheitspolitik sind die beiden Themenbereiche, mit denen sich das Austria Institut für Europa- und Sicherheitspolitik (AIES) schwerpunktmäßig beschäftigt. Mit Blick auf die Europapolitik sind es der europäische Integrationsprozess, das System der Europäischen Union (EU) mit seinen Akteuren und Entscheidungsstrukturen sowie einzelne Politikfelder, insbesondere jene, die die Außenbeziehungen der EU betreffen sowie die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) und die damit zusammenhängende Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP). Hinsichtlich der Sicherheitspolitik wird ein umfassendes Verständnis von Sicherheit zugrundegelegt. Die thematische Spannbreite reicht hierbei weit über militärische und verteidigungspolitische Aspekte hinaus und betrifft eine Vielzahl sicherheitspolitischer Entwicklungen der internationalen Politik und globale Trends. Die Schriftenreihe „AIES Beiträge zur Europa- und Sicherheitspolitik“ versteht sich als Reflexion ausgewählter Fragen aus dem weiten Spektrum der europäischen und internationalen Politik einschließlich der damit verbundenen Implikationen für politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Sicherheit. Damit will das AIES ein Forum für den interdisziplinären Dialog zur Europa- und Sicherheitspolitik schaffen und somit zum Verstehen komplexer politischer Zusammenhänge im 21. Jahrhundert beitragen.
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Die Frage, wie Sicherheit gewährleistet werden kann, von wem sie zu leisten ist und welche Konsequenzen Sicherheitsmaßnahmen für die Gesellschaft haben, gehört zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Dies betrifft die Grundzüge des Sicherheitsdenkens und die Veränderungen der Sicherheitsarchitektur ebenso wie Folgen von Technisierung und Sicherheit. Das Freiburger Centre for Security and Society stellt diese Fragen in den Mittelpunkt seiner Forschung und verfolgt sie in einem integrativen Ansatz. Ziel ist es, durch enge Vernetzung von Geistes-, Gesellschafts- und Technikwissenschaften das Verständnis der Sicherheitsfragestellungen in einer und für eine freiheitlich organisierte und offene Gesellschaft zu vertiefen.
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Populismus ist ein schillernder, oft pejorativ und polemisch gebrauchter Begriff. Als Selbstbezeichnung des amerikanischen Agrarpopulismus schon seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert bekannt, fand er erst spät Eingang in die wissenschaftliche Diskussion. Heute lassen sich in ganz unterschiedlichen Weltregionen populistische Phänomene beobachten und miteinander vergleichen. Die internationalen, facettenreichen Erscheinungsformen von Populismus bestimmen auch die internationale und interdisziplinäre Ausrichtung dieser Reihe. Unterschiedliche Disziplinen sind angesprochen, sich mit theoretischen Beiträgen oder Einzelfallanalysen zu beteiligen: die Soziologie mit Blick auf Modernisierungs- und Eliten- oder Charismatheorien, die Geschichts- und Politikwissenschaft mit Beiträgen zu gesellschaftlichen Entstehungshintergründen und Organisations- oder Mobilisierungsformen, die Kommunikationswissenschaft mit Analysen zu personenzentrierten Stilen und Inszenierungen von Politik. Gedacht ist aber auch an Beiträge aus der Religions- oder Literaturwissenschaft unter dem Aspekt von Volksreligiosität oder Volksliteratur als kulturelle Manifestationen von Populismus.
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„Parteien und Wahlen“ – so der Titel der Reihe – sind zentral für die politische Willensbildung. Bei Wahlen entscheiden Bürgerinnnen und Bürger darüber, wem sie die politische Führung anvertrauen. Wahl heißt allerdings immer: Herrschaft auf Zeit. Und Wahl heißt auch: Auswahl. Eine repräsentative Demokratie benötigt Parteien als Mittler zwischen der Bevölkerung und der Regierung. Diese dienen der politischen Führungsauslese, wollen politische Verantwortung übernehmen und sollen unterschiedliche Interessen artikulieren. Sie selbst sind dem Postulat der innerparteilichen Demokratie verpflichtet. Bei aller Kritik an ihnen: Eine demokratische Alternative zu ihnen gibt es nicht. In dieser Reihe sollen Bücher mit einschlägigem Inhalt veröffentlicht werden: Monographien und Sammelbände. Dabei kann es sich um Themen handeln, denen grundlegende oder denen aktuelle Relevanz zukommt. Das Spektrum ist weit gespannt. Es reicht von Wahlanalysen über Studien zum Parteiensystem oder zu einzelnen Parteien. Auch die lange vernachlässigte Koalitionsforschung findet Berücksichtigung. Gleiches gilt für die Parlamentarismus- und die Wahlsystemforschung. Die Herausgeber wollen wichtige Analysen im Umkreis der Themen Parteien und Wahlen einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen. Parteienkritik und alternative Partizipationsformen als Herausforderungen für die Parteiendemokratie gehören dazu.
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Der Journalismus ist Chronist des Tagesgeschehens und Seismograf der Gesellschaft. Er fokussiert die Aufmerksamkeit und moderiert den öffentlichen Diskurs. Lange Zeit hatte der Journalismus eine unangefochtene Position. Dies hat sich in den letzten Jahren geändert: Digitale Medien, der Wandel der Publikumsbedürfnisse und ein wachsender ökonomischer Druck haben zu einem Umbruch geführt. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung der Medien für die Gesellschaft zu. Der Journalismus ist treibende Kraft dieser Medialisierung. In der Reihe AKTUELL erscheinen Arbeiten, in denen die Neuorientierung des Journalismus wissenschaftlich begleitet wird. Die Reihe ist ein Forum der akademischen Debatte. Sie versammelt Untersuchungen, in denen der Journalismus in all seinen Facetten theoretisch und empirisch analysiert wird. Die Studien liefern außerdem der Praxis Denkanstöße und tragen zur öffentlichen Debatte über seine Rolle in der Mediengesellschaft bei.
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Die Reihe dokumentiert Forschungsleistungen der deutschsprachigen Andrássy Universität Budapest im Bereich der europäischen Integration, der Transformationsprozesse der Staaten Mittel- und Osteuropas sowie der Rückwirkung dieser Prozesse auf die Europäische Union. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die politische, rechtliche und ökonomische Entwicklung der mittel- und osteuropäischen Staaten sowie die Geschichte und Kultur dieser Staaten, einschließlich der Auseinandersetzung mit der kommunistischen Vergangenheit. Daneben gilt ein besonderes Interesse den auf die Entwicklung der Region Mittel- und Osteuropas gerichteten Strategien (wie die Donauraumstrategie der Europäischen Union) und den Beziehungen zu den Nachbarstaaten der Europäischen Union im Osten und auf dem Balkan. Dieses Profil der Schriftenreihe lässt sich in folgende vier Schwerpunkte zusammenfassen, die in vorwiegend interdisziplinären Studien behandelt werden sollen: Integrationsprozesse in der Europäischen Union; Qualität der neuen Demokratien und Marktwirtschaften in Mittel- und Osteuropa; Auseinandersetzung mit der kommunistischen Vergangenheit in Mittel- und Osteuropa und ihrer Wirkung auf die Entwicklung der Demokratie; Identitäten: Kulturen und Minderheiten im Donauraum.
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Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Die Schriftenreihe will ein Forum zur Publikation hervorragender deutsch- und englischsprachiger Beiträge sein, die sich mit den Herausforderungen des Systems der Vereinten Nationen in einer Welt im Wandel beschäftigen. Dabei sollen inter- und transdisziplinäre Zugänge gefördert werden. Neben der Politik- und Rechtswissenschaft sind auch Beiträge aus anderen Disziplinen im Sinne eines fächerübergreifenden Ansatzes von "UN Studies" erwünscht. Der Fokus der Reihe liegt auf der konstruktiv-kritischen Auseinandersetzung mit Gegenständen und Verfahren multilateraler Diplomatie, problemorientierten Fallstudien sowie integrierten Analysen zu Wirkzusammenhängen und Steuerungsoptionen globalen Wandels. Thematisch sind die Eckpunkte mit der Trias Sicherheit, Menschenrechte und Nachhaltigkeit benannt, wobei gerade die Verbindung der Themenfelder etwa im Rahmen des Umgangs mit Post-Conflict Situationen oder dem Klimawandel ins Augenmerk rückt. Die konzeptionelle und theoretische Erfassung von globalem Wandel, neuen Akteurskonstellationen, der Veränderung von Normen und Strukturen wie auch konkreten Reformvorschlägen konstituiert eine Perspektive, die notwendig auch auf den Austausch von Wissenschaft und Praxis baut. Die Schriftenreihe bietet damit Platz sowohl für Monographien und Qualifikationsschriften wie auch Sammelbände und Tagungsdokumentationen.
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Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
In der Schriftenreihe werden einschlägige Arbeiten über politische Fragen Südosteuropas von Wissenschaftlern, Politikberatern, Politikern, Praktikern und Aktivisten – sowohl international anerkannte Autoren, als auch aufstrebende Stimmen aus der Region – veröffentlicht. Die Reihe analysiert und fördert laufende Transitions- und Transformationsprozesse, untersucht Verbindungen zwischen einem aufstrebenden Regionalismus in Südosteuropa und weiterer europäischer Integration. Die Bände vereinen topaktuelle politikwissenschaftliche Forschung, interdisziplinäre Ansätze und innovative sowie provokante Ansichten, die für Politikberater, Wissenschaftler, Politiker, Diplomaten und Journalisten von Interesse sein werden.
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