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Reihe
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Die Schriftenreihe der Albrecht Mendelssohn Bartholdy Graduate School of Law versammelt Monographien und Sammelbände aus dem Umfeld der gleichnamigen Graduiertenschule an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg. Der Name der Graduiertenschule spiegelt die Orientierung an Grundlagen, Internationalität und Interdisziplinarität wider, die das Leben und das wissenschaftliche Werk unseres vormaligen, später in die Emigration gedrängten Hamburger Kollegen Albrecht Mendelssohn Bartholdys kennzeichnen. Die Graduiertenschule will einen Raum für wissenschaftlichen Austausch schaffen, der Disziplin-, Fach- und Ländergrenzen überschreitet. Sie möchte Arbeiten fördern, die auch einen Beitrag zu den Grundlagen der Rechtswissenschaft leisten, theoretische und methodische Grundfragen reflektieren oder Themen aus Referenzgebieten in einen solchen übergreifenden Zusammenhang einbetten.
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Antisemitismus ist als gesellschaftliche und politische Erscheinung historisch wie aktuell multidimensional strukturiert und in nahezu allen sozialen Kontexten anzutreffen. Insofern ist die Erforschung der Strukturen, Kontexte und Dynamiken des Antisemitismus ebenso wenig auf eine einzelne Fachdisziplin, ein spezifisches Theoriekonzept oder einen bestimmten Forschungs- und Methodenansatz beschränkt, wie der Antisemitismus selbst. Dieser Pluralität will die Reihe „Interdisziplinäre Antisemitismusforschung“ Rechnung tragen und durch ein breites Spektrum an sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlichen Beiträgen zur Aufklärung über Antisemitismus beitragen. Beirat: Prof. Dr. Julia Bernstein, Prof. Dr. Heiko Beyer, Prof. Dr. Raphael Gross, Prof. Dr. Richard S. Levy, Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel, Prof. Dr. Natan Sznaider
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Familienunternehmen sind nicht nur von überragender Bedeutung für die Wirtschaft in Deutschland und Europa, sondern rücken auch zunehmend in das Blickfeld der Wissenschaft. Diese Unternehmen sind typischerweise dadurch gekennzeichnet, dass eine Familie zumindest mehrheitlich Inhaberin des Unternehmens ist und bestimmenden Einfluss auf dessen Handeln ausüben kann. Aus dieser besonderen Verbindung entsteht eine enge Verzahnung zwischen dem Eigentum an dem Unternehmen, der Unternehmerfamilie und der Unternehmensführung. Daraus ergeben sich aber auch spezifische Konflikte, deren Ursache vor allem darin zu sehen ist, dass für Entscheidungen in einer Familie andere Bedingungen, Bindungen und Regeln gelten als für Entscheidungen in einem Unternehmen. Beide Bereiche unterliegen somit einer unterschiedlichen Governance. Zwar wird in Familienunternehmen in der Regel versucht, die Interessen der Familien mit denen des Unternehmens in Einklang zu bringen. Dies gelingt jedoch nicht immer. Der Grund für Konflikte ist häufig eine Auseinandersetzung innerhalb der Unternehmerfamilie, der seinerseits nicht selten durch rechtliche Rahmenbedingungen, etwa der Erbschaftsteuer, ausgelöst oder jedenfalls angeheizt wird. Diese kurze Betrachtung macht deutlich, dass Familienunternehmen neben rechtlichen auch wirtschaftliche und psychologische Fragen aufwerfen. Ihre Bewältigung erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der nicht eindimensional vorgeht, sondern alle relevanten Faktoren berücksichtigt. Aus wissenschaftlicher Sicht sind Familienunternehmen daher eine Querschnittmaterie. Sie gleichen einem Prisma, in dem rechtliche und außerrechtliche Argumente gebündelt und gebrochen werden. Für die Forschung zu Familienunternehmen hat dies allerdings einen gravierenden Nachteil: Es existieren nur wenige Plattformen, um die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Forschung angemessen veröffentlichen zu können, da sie über das thematische Spektrum klassischer Publikationen hinausreicht. Diese Lücke soll die neue Schriftenreihe „Bayreuther Studien zu Familienunternehmen“ schließen. Sie folgt dem beschriebenen ganzheitlichen Ansatz. Diese Schriftenreihe bietet daher herausragenden rechtlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Arbeiten, insbesondere Dissertationen, zu Fragen von Familienunternehmen die Möglichkeit, diese Untersuchungen in einem einheitlichen hochwertigen Format mit weitem Verbreitungsgrad publizieren und so einen größeren Adressatenkreis erreichen zu können. Grundlage hierfür ist eine Kooperation zwischen dem Nomos-Verlag und der Forschungsstelle für Familienunternehmen der Universität Bayreuth. In diesem universitären Forschungsinstitut haben sich zwölf rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Lehrstühle zu einem Kompetenzpool zusammengeschlossen, um unabhängig und auf hohem Niveau inter- und intradisziplinäre Forschung zu Themen zu betreiben und zu fördern, die für Familienunternehmen relevant sind. Dies bedeutet zugleich, dass die Schriftenreihe grundsätzlich auch für exzellente Dissertationen offen steht, die zu Fragen von Familienunternehmen an anderen Universitäten in Deutschland, Österreich oder der Schweiz entstanden sind.
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Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Die Reihe setzt sich zum Ziel, wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Arbeiten aus den Bereichen der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre, der Externen Rechnungslegung und des Betriebswirtschaftlichen Prüfungswesens vorzulegen. Diese Themenbereiche der Betriebswirtschaftslehre weisen eine besonders große Dynamik auf, die aus komplexer werdenden und stärker verflochtenen wirtschaftlichen Vorgängen und aus der zunehmenden Regelungsdichte resultiert. Die Problemfelder entstammen der Sachverhaltsebene. Deshalb bedarf es zunächst der möglichst genauen Erfassung facettenreicher Vorgänge der betrieblichen Realität. Diese werden sodann innerhalb des gegebenen rechtlichen Rahmens aufbereitet und theoriegeleitet Lösungen zugeführt. Dabei liegen oftmals Schnittfeldthemen vor, bei denen Steuer- und Rechnungslegungswirkungen zu erforschen, Planungs- und Gestaltungsmaßnahmen kritisch zu analysieren und Vorschläge zur Ausgestaltung des Rechts zu entwickeln sind. Hinter vielen Problembereichen steht die Einladung zu einer interdisziplinären Grenzüberschreitung, einer Kooperation von Rechtswissenschaft und Ökonomie, die von ihren unterschiedlichen Sichtweisen und Methoden profitieren und zu einer Problemlösung beitragen. Der Bremer Schlüssel steht als Symbol für die erarbeiteten Lösungen und zeigt die Verbindung der Arbeiten zum Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen.
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Die Schriftenreihe „Studien zum Arbeitsrecht“ versteht sich als Forum für herausragende Dissertationen sowie sonstige Monographien und Sammelbände aus dem individuellen und kollektiven Arbeitsrecht. Die in ihr veröffentlichten Schriften befassen sich nicht nur mit aktuellen Problemen des nationalen Arbeitsrechts, sondern erstrecken sich auch auf Fragestellungen des europäischen und internationalen Arbeitsrechts. Die Schriftenreihe richtet sich an Wissenschaftler und Praktiker in Rechtsanwaltschaft, Behörden, Gerichten, Verbänden und Unternehmen.
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In der neuen Schriftenreihe "Theorie und Praxis des Arbeitsrechts" erscheinen Dissertationen, wissenschaftliche Gutachten und Kongressvorträge, die arbeitsrechtliche Fragestellungen erforschen, denen in der Praxis wesentliche Bedeutung zukommt. Die im Kern arbeitsrechtsdogmatisch angelegten Arbeiten weisen auch rechtshistorische und rechtssoziologische Bezüge auf. Sie sind interdisziplinär und international ausgerichtet.
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Die neue Schriftenreihe zum Wirtschaftsstrafrecht knüpft an die „Studien zum Wirtschaftsstrafrecht“ (1991–2013) an und bringt der Fachöffentlichkeit in Wissenschaft und Praxis besonders qualifizierte Arbeiten zu diesem Rechtsgebiet zur Kenntnis. „Wirtschaftsstrafrecht“ wird von den Herausgebern weit verstanden und umfasst außer dem wirtschaftlichen Teil des Nebenstrafrechts auch Betrug und Untreue samt ihren Nachbarschaften: Geldwäsche, Korruption von Amtsträgern sowie Angestellten und Beauftragten von Unternehmen, Insolvenzstraftaten und Wucher. Einbezogen sind auch prozessuale, kriminologische und rechtspolitische Fragestellungen sowie Bezüge zum Verfassungsrecht. Die Herausgeber sind bekannte Hochschullehrer, deren wissenschaftliche und praktische Tätigkeit sie sowohl für die Breite der Veröffentlichungsprojekte als auch für deren Qualität ausweist.
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Praxisnah und in verständlicher Sprache führen die Bände der Reihe in die zentralen Anwendungsfelder und Bezugswissenschaften der Sozialen Arbeit ein und vermitteln die für angehende Sozialarbeiter:innen und Sozialpädagog:innen grundlegenden Studieninhalte. Die konsequente Problemorientierung und die didaktische Aufbereitung der einzelnen Kapitel erleichtern den Zugriff auf die fachlichen Inhalte. Bestens geeignet zur Prüfungsvorbereitung u.a. durch Zusammenfassungen, Wissens- und Verständnisfragen sowie Schaubilder und thematische Querverweise.
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In der Schriftenreihe erscheinen ausgewählte Monografien, insbesondere Dissertationen und Habilitationsschriften, sowie Sammel- und Tagungsbände zum Verfassungsrecht und zur Gesetzgebungswissenschaft. Die Schriftenreihe begleitet und dokumentiert die gesetzgebungs- und verfassungsbezogene Forschung des Instituts für Gesetzgebung und Verfassung e.V. (IGV). Wie auch das IGV befassen sich die Bände der Schriftenreihe sowohl mit grundsätzlichen Fragen als auch mit aktuellen Problemen der Gesetzgebung in rechtswissenschaftlicher wie rechtspolitischer Hinsicht. Das Hauptaugenmerk gilt dabei einer prospektiven Rechtswissenschaft, die die Veränderungen von Gesetzgebung und Verfassung vorausschauend kritisch begleitet.
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