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Cover des Buchs: Fragmentierung in der Lehrkräftebildung
Sammelband

Paideuometha

Schriften zur Theorie der Bildung und ihrer Kritik
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Das altgriechische Mediopassiv paideuometha drückt, frei übersetzt, in einem einzigen Wort die wesentliche Herausforderung menschlicher Bildung aus: Wir erziehen uns für uns/um unserer selbst willen. Menschliche Bildung, die Herausbildung oder Entfaltung geistiger, emotionaler und physischer Fähigkeiten, umfasst neben kulturellen und zivilisatorischen Techniken sowie intellektuellen Inhalten auch pädagogische und didaktische Anteile. Bildung gelingt, wenn dies alles in einer kohärenten, sinnvollen Weise verbunden wird und von Menschen gemeinsam mit anderen um ihrer selbst willen verwirklicht wird. ‚Um ihrer selbst willen‘ deutet dabei keine abstrakte Selbstzweckforderung der Bildung an, sondern betont, dass es den Beteiligten als Menschen um das Menschliche geht, dem alle anderen Zwecke zugeordnet werden sollen. Solche Bildung ist nicht Selbstzweck, sondern dient der Entfaltung eines guten menschlichen Lebens, in dem Kants Forderung, Menschen mögen als Zwecke an sich selbst behandelt werden, berücksichtigt wird. Im Kontext dieser Bestimmungen wird ein konkreter Bildungsbegriff denkbar, der im Bewusstsein pragmatischer Verkürzungen und Instrumentalisierungen von Bildung in der Gegenwart erforscht und entwickelt werden soll. Die Schriftenreihe Paideuometha widmet sich deshalb in der Tradition kritischen Nachdenkens über Bildung den vielfältigen Aspekten dieses Gegenstands, z.B. den intellektuellen und historischen, den sozialen und politischen Bedingungen des Gelingens oder Scheiterns von Bildung, der Funktionen von Bildung, den Institutionen, in denen sie stattfindet oder stattfinden soll, den Subjekten der Bildung – Urhebern wie Adressaten –, ihren Inhalten und Formen sowie den Bildungsprozessen selbst. Zu diesem Zweck öffnet sich die Reihe allen an der kritischen Erkenntnis dieses Gegenstandsbereichs beteiligten Disziplinen, vor allem der Philosophie, der Gesellschaftstheorie, der Pädagogik, der didaktischen Theorie, der Geschichtswissenschaft, der politischen Theorie, der Kritik der politischen Ökonomie. Verbunden werden sollen die verschiedenen Beiträge dadurch, dass sie sich als theoretische Reflexion gesellschaftlicher Bildungspraxis verstehen und nicht von vornherein pragmatisch auf die Optimierung von Lern- und Ausbildungsprozessen anhand bildungsexterner Maßstäbe zielen. Das Erkenntnisziel soll das Begreifen der autonomiebildenden Substanz von Bildungsprozessen unter heteronomen Realisierungsbedingungen sein, und zwar im Bewusstsein der Veränderbarkeit sowohl der Prozesse als auch ihrer Bedingungen.
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Cover des Buchs: Doing Realism
Monographie
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
In der wissenschaftlichen Publikationsreihe „Nomos Universitätsschriften – Soziologie“ erscheinen ausschließlich herausragende Dissertationen aus sämtlichen Teilgebieten der Soziologie. Bisher vertreten sind u.a. Arbeiten zur soziologischen Theorie, empirischen Sozialforschung, Wirtschafts- und Arbeitssoziologie sowie Rechtssoziologie. Seit anderthalb Jahrzehnten steht diese akademische Schriftenreihe, die Nomos eigenständig verlegerisch herausbringt, für Qualität und innovative Arbeiten in der Soziologie und ermöglicht Nachwuchswissenschaftler:innen ein rasches Publikationsverfahren.
Zur Reihe
Cover des Buchs: Harmonisierung des Binnenmarktes
Monographie
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Das Europa-Kolleg Hamburg wurde 1953 als wissenschaftliche Stiftung gegründet, deren Zweck in der Förderung der europäischen Einigung und der Völkerverständigung besteht. Am 1977 gegründeten Institut für Integrationsforschung (heute Institute for European Integration), einer wissenschaftlichen Einrichtung an der Universität Hamburg, werden vielfältige Forschungsprojekte zu den wichtigsten Bereichen der europäischen und internationalen Integration verfolgt, insbesondere in Gestalt von wissenschaftlichen Studien, Dissertationen, Symposien etc. Die Forschungsergebnisse werden in der Schriftenreihe, die vom Direktorium des Instituts herausgegeben wird und inzwischen über 60 Bände umfasst, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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Cover des Buchs: KI in der Sozialwirtschaft
Sammelband
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Die Edition wendet sich in erster Linie an Fach- und Führungskräfte in sozialen Dienstleistungsorganisationen und behandelt grundlegende und aktuelle Themen, die unmittelbare Praxisrelevanz haben. Im Zentrum stehen Konzepte, Methoden und Instrumente der Steigerung von (fachlicher) Effektivität und (wirtschaftlicher) Effizienz der Betriebe und Unternehmen in öffentlicher, frei-gemeinnütziger oder gewerblicher Trägerschaft. Veränderte Rahmenbedingungen (Globalisierung, Europäisierung, Markt, Wettbewerb, outputorientierte Steuerung) werden ebenso einbezogen wie veränderte fachliche Konzepte der Sozialen Arbeit und auch innovative und für soziale Dienstleistungen nutzenbringende Managementkonzepte – alles mit dem Ziel, Beiträge zur Verbesserung der Lebenslagen der betroffenen Zielgruppen zu leisten.
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Cover des Buchs: Der Einsatz von Preisalgorithmen und das Marktmachtmissbrauchsverbot
Monographie
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
In der Schriftenreihe werden hochwertige Dissertationen veröffentlicht, die an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover entstanden sind. Darüber hinaus steht die Reihe für die Publikation von Forschungsergebnissen des Lehrkörpers der Fakultät zur Verfügung. Die Arbeiten stammen aus allen an der Fakultät gepflegten Forschungsbereichen und spiegeln daher ein vielfältiges Interessenspektrum wider. Thematisch spannt sich der Bogen von der Rechtsgeschichte über die Rechtstatsachenforschung und die Rechtsvergleichung bis zur Rechtsdogmatik, der die große Mehrzahl der Arbeiten gewidmet ist.
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Cover des Buchs: Afghan Women in Solidarity
Monographie
Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden
Das „Heidelberger Institut für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (HIFI) e.V.“ wurde 1991 von Wissenschaftlerinnen der Fächer Soziologie, Psychologie, Geographie und Kunstgeschichte gegründet. Ziel dieses Instituts ist es, vor allem interdisziplinären Ansätzen in der Frauen- und Geschlechterforschung einen institutionellen Rahmen zu geben, die Kommunikation über Disziplinen- und Ländergrenzen hinaus zu fördern und konkrete Empfehlungen und Vorschläge zur Verbesserung der Situation der Frau in der Gesellschaft zu erarbeiten. Die Schriftenreihe dient als Plattform für unterschiedliche Publikationen in diesem Themenfeld, wie z.B. Forschungs- oder Tagungsberichte oder auch herausragende Qualifikationsarbeiten. Die Reihe ist offen für Beiträge, die eine interdisziplinäre Perspektive in der Frauen- und Geschlechterforschung einnehmen, sei dies auf theoretischer, empirischer oder auf anwendungsbezogener Ebene.
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