Religion in postsäkularer Gesellschaft. Die Überlegungen von Jürgen Habermas und fünf Einsprüche dagegen

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Cover der Ausgabe: Communicatio Socialis (ComSoc) Jahrgang 42 (2009), Heft 2
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Communicatio Socialis (ComSoc)

Jahrgang 42 (2009), Heft 2


Autor:innen:
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Copyrightjahr
2009
ISSN-Online
2198-3852
ISSN-Print
0010-3497

Kapitelinformationen


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Jahrgang 42 (2009), Heft 2

Religion in postsäkularer Gesellschaft. Die Überlegungen von Jürgen Habermas und fünf Einsprüche dagegen


Autor:innen:
ISSN-Print
0010-3497
ISSN-Online
2198-3852


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Die Debatte über die Rolle von Religion in (post)modernen Gesellschaften wird in den vergangenen Jahren wieder intensiv geführt. Das Nachdenken von Jürgen Habermas über die postsäkulare Gesellschaft hat hierfür einen wichtigen Impuls geliefert. Er argumentiert, dass demokratische Gesellschaften sich auf ein Fortleben der Religionen einstellen sollten. Auch wenn Glauben und Wissen als zwei opake Modi des Geistes verstanden werden müssen, so sind religiöse wie säkulare Bürger zu wechselseitigem Verständnis und einer Übersetzung ihrer Äußerungen aufgerufen. Dies gilt insbesondere angesichts der vielfältigen aktuellen gesellschaftlichen Probleme. Damit weist Habermas zu Recht eine überzogene Säkularisierungsthese zurück. Gleichwohl bleiben einige kritische Anfragen an dieses Verständnis von Religion, beispielsweise ihre Reduktion auf die moralischen Aspekte, die Vernachlässigung des Verhältnisses von Religion und Kultur oder die zu starke Trennung von Glauben und Wissen.

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