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Psychotherapie zwischen Neurowissenschaften und Kunst der Begegnung
Eine Standortbestimmung in Zeiten der TechnisierungMonographie Kein Zugriff

Psychotherapie zwischen Neurowissenschaften und Kunst der Begegnung
- Reihe:
- Forschung Psychosozial
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen 2019
- Autor:innen:
- Richter
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Die Person als Teilnehmer zwischenmenschlicher Praxis6 Kein Zugriff
- ... IV Die Person als Teilnehmer zwischenmenschlicher Praxis »Aus dem Gattungsreich der Natur ins Wagnis der einsamen Kategorie geschickt, […] schaut der Mensch heimlich und scheu nach einem Ja ...
- ... Personen ihr Leben innerlich vollziehen. Die Art und Weise von Personen, ihr Leben innerlich zu vollziehen, ist insbesondere das ›Handeln‹ – es wird in dieser Arbeit auch ›zwischenmenschliche Praxis ...
- ... ‹ genannt. Im Folgenden wird die zwischenmenschliche Praxis als die genuine Sphäre herausgearbeitet werden, in der Personen handeln. Ein besonderer Schwerpunkt soll hierbei auf der Verwirklichung ...
- ... zu zeigen, inwiefern die Psychotherapie im Wesentlichen eine zwischenmenschliche Praxis und weniger ein zweckrationales Handeln darstellt (3). 1 Zwischenmenschliche Praxis »Personsein ...
- ... nur wahrgenommen in der Weise der Anerkennung.« (Robert Spaemann, 1996, S. 193) Die zwischenmenschliche Praxis stellt die zum Determinismus des naturalistischen Weltbildes alternative Wirkweise dar ...
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Einleitung5 Kein Zugriff
- ... in einer solchen Besinnung auf die psychotherapeutische Tätigkeit selbst liegen. Psychotherapeuten könnten sich auf ihre psychotherapeutische zwischenmenschliche Praxis besinnen, ihre eigene Haltung ...
- ... haben. Denn die Naturwissenschaften, aber auch die quantitativen Verhaltenswissenschaften sind auf einer kategorial anderen Handlungsebene angesiedelt als die erwähnte ›zwischenmenschliche Praxis‹. Die quantitativen ...
- ... der gesellschaftlichen Systeme in ihrem Handeln durch Systemzwänge quasi von außen geleitet und selbst noch zwischenmenschliche Beziehungen gemäß Effizienz und Funktion organisiert ...
- ... hat. Die so ermöglichte zwischenmenschliche Begegnung ist in Abgrenzung zum Wertkonservativismus eine echte, zukunftsoffeneWert-Erfahrung. Die Reflexion des psychotherapeutischen Handelns ist somit auch das geeig ...
- ... ). So erlauben sie womöglich messbare Kriterien zur Indikationsstellung zu identifizieren, die zu differenzierteren nosologischen Einheiten und entsprechend gezielteren Therapien führen (Dannlowski et al ...
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Was verrät uns die Hirnforschung?5 Kein Zugriff
- ... ) erscheint diese Entität als ›mentaler Zustand‹ und aus der Dritte-Person-Perspektive (DPP) als objektiv messbare Hirnprozesse bzw. als ›neurobiologischer Zustand‹. Identitätstheoretiker wie Pauen ...
- ... neue Wirkweise in die Welt. Wir nennen sie unter anderem ›zwischenmenschliche Beziehung‹, ›Erkenntnis‹ oder ›Freiheit‹ und sie folgt einem grundsätzlich anderen Wirkprinzip (siehe Kapitel IV). Laut ...
- ... sich dieses immer im sozialen Raum als ›zwischenmenschliche Praxis‹ vollzieht bzw. darin fundiert ist. So sind die wirklich ausschlaggebenden Entscheidungsprozesse in unserem Leben wohl auch weniger ...
- ... die Welt am eigenen Leib spüren – würde Fuchs nur darauf hinweisen wollen, verträte er einen naiven Leibrealismus, bestenfalls eine Art Leibkultur der Achtsamkeit. Menschen zweifeln an der Wirklichkeit ...
- ... und Leibphänomenologie vermag (siehe Kapitel IV). Die zwischenmenschliche Praxis oder personale Beziehung als eine Sphäre jenseits der Funktionalität zu ergründen, kann auch etwas beitragen ...
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