@book{2019:henkel:sorget_nic,
title = {Sorget nicht - Kritik der Sorge},
year = {2019},
note = {Angesichts einer gesellschaftlichen Gesamtsituation, die von Krisen,
Populismus, Unsicherheit und Radikalisierung geprägt zu sein scheint,
empfiehlt sich Sorge als Schlüsselbegriff der modernen
Gesellschaft. Der in diesem Band zusammengeführten Diskussion liegt
der Gedanke einer Annäherung an die Sorge von der Sorgenfreiheit
her zugrunde. Auf diese Weise könnte der vielfältige
Phänomenkomplex der Sorge erschließbar sein. Sorge kann als
Manifestation einer Sehnsucht nach einem Zustand der Sorgenfreiheit
aufgefasst werden – sorgenfrei ohne Belastungen durch ungeliebte
Tätigkeiten oder zu hohe Anforderungen. Sorge kann aber auch als
aktive Sorge aufgefasst werden – sorgend-sorgenfrei im liebenden
Umsorgen oder verantwortungsvollen Handeln. Durch Einbeziehung der
Sorgenfreiheit wird die Ambivalenz der Sorge deutlich: als
handlungshemmend und handlungsmotivierend ebenso wie als
einschränkend und ermächtigend.Mit Beiträgen vonReiner
Anselm, Robert Gugutzer, Annette Schnabel, Steffi Hobuß},
edition = {1},
publisher = {Nomos},
address = {Baden-Baden},
series = {Dimensionen der Sorge},
volume = {2},
editor = {Henkel, Anna and Karle, Isolde and Lindemann, Gesa and Werner, Micha}
}