@article{2018:klimkestripf:parteiprop, title = {Parteiproporz statt Kompetenz?}, year = {2018}, note = {Aufsichtsräte öffentlicher Unternehmen stehen in der Kritik, nicht immer optimal besetzt zu sein. Ist dies tatsächlich der Fall, können sie die Geschäftsführung nicht adäquat kontrollieren und beraten. Mindestanforderungen dafür sind gemäß Aufsichtsratsforschung die Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder, ihre fachliche Expertise und zeitliche Verfügbarkeit sowie ihr Engagement bzw. ihre Motivation. Der folgende Beitrag zeigt diese Mindestanforderungen auf und untersucht in einer qualitativen Studie, inwieweit diese bei der Aufsichtsratsbesetzung in Beteiligungsunternehmen berücksichtigt werden. Dabei zeigt sich, dass politische Fraktionen in den von uns untersuchten Fällen bei der Auswahl ihrer Mandatsträger einer anderen Besetzungslogik folgen und die oben genannten Anforderungen nicht notwendigerweise entscheidende Auswahlkriterien sind. Stattdessen scheinen insbesondere das politische Engagement der Kandidaten und ihre politische Zugehörigkeit sowie ihre Erfahrung, ihre Vernetzung und ihr Rückhalt in der Bevölkerung und der Fraktion den Auswahlprozess zu dominieren. Basierend auf qualitativen Interviews mit Beteiligungsmanagern entwickeln wir Hypothesen dazu, wie die Städte die Aufsichtsratsbesetzung professioneller gestalten können.}, journal = {VM Verwaltung & Management}, pages = {17--26}, author = {Klimke-Stripf, Bettina and Morner, Michèle}, volume = {24}, number = {1} }