@book{2026:beckenberger:die_richte, title = {Die richterliche Unabhängigkeit in Österreich 1848–1867}, year = {2026}, note = {Der Zeitraum 1848–1867 behandelt eine Phase tiefgreifender ( rechtlicher) Umbrüche in der Habsburgermonarchie. Im Spannungsfeld von liberaler Revolution, Frühkonstitutionalismus und anschließendem Neoabsolutismus trat unter anderem die Frage der Einrichtung der richterlichen Unabhängigkeit besonders deutlich hervor. Vor diesem Hintergrund widmet sich diese Arbeit vertieft der Entwicklung und Ausgestaltung der richterlichen Unabhängigkeit in den Jahren 1848–1867 in Österreich. Die richterliche Unabhängigkeit wird dabei bewusst in einem weiten Sinne verstanden: Neben der sachlichen und persönlichen Unabhängigkeit werden auch weitere Aspekte, wie die wirtschaftliche Unabhängigkeit und Inkompatibilitätsbestimmungen, in die Betrachtung miteinbezogen. Auf Grundlage einer eingehenden Analyse des normativen Rahmens und einer detaillierten Auswertung historischer Quellen zeichnet die Arbeit ein differenziertes Bild und erreicht ein plastisches Verständnis über damalige Verhältnisse. Anschließend wird die aufgezeigte Rechtslage anhand eingangs definierter Maßstäbe bewertet. Die Untersuchung zeigt, dass die Entwicklung der richterlichen Unabhängigkeit in diesen Jahren von einer kontinuierlichen, jedoch stark uneinheitlichen Ausgestaltung geprägt war, die eng in Verbindung mit staatsorganisationsrechtlich grundlegenden Fragen zu sehen ist.}, edition = {1}, publisher = {Jan Sramek Verlag}, address = {Wien}, series = {}, volume = {}, author = {Beckenberger, Clemens} }