@article{2025:boczek:was_mit_me, title = {Was mit Medien, was mit Gender: Repräsentation, Forschungsthemen und institutionelle Standorte von Journalismusforscher:innen, die zu „Gender“ arbeiten}, year = {2025}, note = {Genderforschung ist ein wichtiger, wenn auch quantitativ geringer Bestandteil der Kommunikationswissenschaft. In Bezug auf Journalismus wurde sie vor allem hinsichtlich der Beschreibung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den Geschlechtern auf Kommunikator:innenseite, Berichterstattung und in historischer Hinsicht aufgegriffen. Die vorliegende Studie fragt, inwieweit Genderforschung mit Journalismusbezug (oder Journalismusforschung mit Genderbezug) vorwiegend von weiblich gelesenen Forscherinnen betrieben wird – im Vergleich zu Journalismusforschung und Kommunikationswissenschaft allgemein. Zudem zeigt der Beitrag die konkreten Themen in diesem Forschungsfeld sowie daraus resultierende Leerstellen auf. Die Daten zeigen, dass im Dezember 2024 der Frauenanteil im Bereich Genderforschung bei rund 80 Prozent lag, während er in der Journalismusforschung und Kommunikationswissenschaft allgemein 54 Prozent betrug. Weitere Ergebnisse der Studie sind, dass sich Veröffentlichungen derjenigen Personen, die sich über ihre Forschungsschwerpunkte sowohl in der Journalismusforschung als auch in den Gender Studies verorten, außer mit theoretischen und methodischen Implikationen vorwiegend mit Kommunikatorinnen- sowie Inhaltsforschung befassen, wobei häufig Intersektionalitäten und Machtasymmetrien in den Blick genommen werden. Auch historische Forschung, beispielsweise Biographien oder Entwicklungen von Frauenbewegungen, kam häufig vor.}, journal = {M&K Medien & Kommunikationswissenschaft}, pages = {404--423}, author = {Boczek, Karin and Rothenberger, Liane}, volume = {73}, number = {3} }