@book{2026:gndoan:alevitisch, title = {Alevitische und alevitisierte Armenier: »Wir sind Jesus untertan, wir sind Ali verpflichtet«}, year = {2026}, note = {Der Begriff »Genozid« bezeichnet die physische Vernichtung einer Gruppe. Gemeint ist damit auch ein Verbrechen, bei dem ein Überleben ohne Preisgabe der eigenen Identität unmöglich ist. Was heißt es, infolge eines Völkermords die eigene ethnische und religiöse Identität nicht länger bewahren zu können? Das vorliegende Buch versammelt Interviews, die Kâzım Gündoğan mit Menschen armenischer Herkunft sowie mit alevitischen Kurden und Zaza in und aus Dersim geführt hat. Die Gespräche machen eine bis heute unbearbeitete und ungelöste Gewaltgeschichte sichtbar: den Völkermord von 1915 sowie die Massaker und Deportationen von 1937/38, die alevitische Kurden, Zazas und Armenier gemeinsam erlitten. Damit einher gingen auch die zwangsweise sprachliche und religiöse Assimilation der Armenier sowie die Leugnung ihrer christlich-armenischen Identität – eine Last, die über Generationen hinweg weitergetragen wird. Eine unverzichtbare empirische Grundlage, um die langfristigen Folgen jener Genozide zu verstehen.}, edition = {1}, publisher = {v. Hase & Koehler 1797}, address = {Weilerswist-Metternich}, series = {}, volume = {}, editor = {Gündoğan, Kâzım} }