Mythos - Wissenschaft - Philosophie
Zur Genese der okzidentalen Rationalität in der griechischen Antike- Autor:innen:
- Verlag:
- 11.09.2017
Zusammenfassung
In drei umfassenden Bänden erforscht Hans-Joachim Schönknecht den Ursprung und die Entstehungsgeschichte wissenschaftlichen Denkens. Philosophie und Naturwissenschaften, die Grundpfeiler westlich intellektueller Kultur – ihre Wurzeln liegen im antiken Griechenland, bei Homer und Pythagoras, bei Heraklit und Platon.
Schönknechts erster Band setzt den historisch-geographischen Rahmen. Er beschreibt die Ethnogenese des Griechentums, vertieft die in den Epen Homers und Hesiods angelegten rationalen Impulse und präsentiert die ersten, noch sehr abstrakten Theoriekonzeptionen der milesischen Naturdenker. Exkurse, die innerhalb der drei Bände immer wieder auftauchen, widmen sich weiteren interessanten Einzelaspekten: Neben der Übernahme mathematischer Denkweisen bei der Konstruktion von Bauwerken, in die bildenden Künste oder bei der Stadtplanung wird auch die wichtigste kosmologische Erkenntnis der Antike behandelt: die Entdeckung der Kugelgestalt der Erde.
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Bibliographische Angaben
- Erscheinungsjahr
- 2017
- Erscheinungsdatum
- 11.09.2017
- ISBN-Print
- 978-3-8288-3864-2
- ISBN-Online
- 978-3-8288-6637-9
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 434
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- 1 Ein Paradigmawechsel kündigt sich an Kein Zugriff Seiten 11 - 22
- 2.1 Vorgeschichte und mykenische Epoche Kein Zugriff
- 2.2 Dark Ages und Homer Kein Zugriff
- 2.3.1 Dialektik von Herr und Knecht und ihr Reflex in den Epen Homers Kein Zugriff
- 2.3.2 Epische Heroisierung und soziale Realität Kein Zugriff
- 2.3.3.1 Aristokratische Selbstapotheose Kein Zugriff
- 2.3.3.2 Kritik des aristokratischen Prinzips Kein Zugriff
- 2.3.3.3 Exkurs: Dissens über die Sklaverei Kein Zugriff
- 2.3.3.4 Geschichtlicher Austrag der Adelsproblematik Kein Zugriff
- 2.3.4 Freisetzung des Individuums – eine Voraussetzung der Wissenschaft Kein Zugriff
- 2.4 Notiz zur Herausbildung der Polis Kein Zugriff
- 2.5.1 Soziale Not als Motor der Kolonisation Kein Zugriff
- 2.5.2 Exkurs: Die Phönizier als Vorläufer und Konkurrenten der Griechen Kein Zugriff
- 2.5.3 ‚Wie die Frösche um den Teich‘ Kein Zugriff
- 3.1 Ex oriente lux Kein Zugriff
- 3.2 Thales als Mathematiker Kein Zugriff
- 3.3.1 Astronomie Kein Zugriff
- 3.3.2 Das Paradigma der ‚natürlichen Ursache‘ Kein Zugriff
- 3.4 Thales‘ radikaler Gedanke – Dialektik von Mythos und Logos Kein Zugriff
- 3.5 Zwei Anekdoten Kein Zugriff
- 3.6 Exkurs: Das Problem der Textquellen Kein Zugriff
- 4.1 Von Thales zu Anaximander Kein Zugriff
- 4.2 Anaximanders Lehre – das Problem der Textgrundlage Kein Zugriff
- 4.3.1 Ein ‚sperriger’ Begriff Kein Zugriff
- 4.3.2 Diskussion des apeiron durch Aristoteles Kein Zugriff
- 4.3.3 Unbestimmtes oder Unendliches? Kein Zugriff
- 4.3.4 Zwei Aspekte der Rezeption der Theorie des apeiron Kein Zugriff
- 4.4.1 Entwurf der Natur Kein Zugriff
- 4.4.2 Gesetz der Vergeltung Kein Zugriff
- 4.5.1 Kosmogonie Kein Zugriff
- 4.5.2 Ort und Gestalt der Erde Kein Zugriff
- 4.6 Anaximander als wissenschaftlicher Praktiker, Erfinder und Geograph Kein Zugriff
- 5.1 Anaximenes‘ Ansatz: Die arché als Element Kein Zugriff
- 5.2 Kosmologie und Meteorologie des Anaximenes Kein Zugriff
- 5.3 Theologie und Psychologie Kein Zugriff
- 5.4 Synthese: Die theoretische Bedeutung der Milesier Kein Zugriff
- 6.1 Vorbemerkung Kein Zugriff
- 6.2 Anmerkungen zur Entstehung der griechischen Mythologie Kein Zugriff
- 6.3 Diskussion um Homer und Hesiod Kein Zugriff
- 6.4 Zur Deutung der mythisierenden Erzählungen Homers Kein Zugriff
- 6.5 Phantastisches und Alogisches in Ilias und Odyssee Kein Zugriff
- 6.6 Xenophanes‘ systematische Kritik des Mythos und Erarbeitung eines wissenschaftskompatiblen Gottesbegriffs Kein Zugriff
- 6.6.1 Kritik des religiösen Anthropomorphismus Kein Zugriff
- 6.6.2 Vom Vater der Menschen und Götter zum Gott der Philosophen Kein Zugriff
- 6.7 Entfaltung der Kritik am Mythos auf breiter Front Kein Zugriff
- 6.8 Mythische Religion als Thema der Komödie Kein Zugriff
- 6.9 Vorgriff auf Platon: Kritik und theologische Überbietung des Mythos durch Vergeistigung des Gottesbegriffs Kein Zugriff
- 7.1 Vorüberlegung zum Verhältnis von Praxis und Theorie Kein Zugriff
- 7.2.1. Präzise Geographie Kein Zugriff
- 7.2.2 Fülle der Realia Kein Zugriff
- 7.2.3. Physiologischer Hyperrealismus Kein Zugriff
- 7.3.1 Intelligenz und Wissen im mythischen Kontext Kein Zugriff
- 7.3.2 Beobachtung, Konzentration auf die Sache, Zweck-Mittel-Relation Kein Zugriff
- 7.4 Das vernünftig-humane Element der Epen Kein Zugriff
- 7.5 Homers Kult sinnlicher Schönheit und erotischer Liebe Kein Zugriff
- 7.6 Exkurs: Platons Entsinnlichung des Schönen Kein Zugriff
- 7.7 physis – natura – Natur Kein Zugriff
- 8.1 Hesiods Leben und Werk Kein Zugriff
- 8.2 Inhalt und Aufbau der Theogonie Kein Zugriff
- 8.3.1 Die Ursprungskonstellation der Theogonie: Chaos – Gaia – Eros Kein Zugriff
- 8.3.2 Chaos: Abgrund des Raums – ein zukunftsträchtiges Konzept Hesiods Kein Zugriff
- 8.3.3 Von den Urmächten und Ur-Sachen zu den Ursachen Kein Zugriff
- 8.3.4 Hesiod zielt aufs Ganze – Katalogpoesie Kein Zugriff
- 8.3.5 Hesiod und Platon Kein Zugriff
- 8.3.6 Schluss und Ausblick Kein Zugriff
- Siglen häufig zitierter Werke, zitiertechnischne Hinweise Kein Zugriff Seiten 405 - 408
- Verzeichnis der benutzten Literatur Kein Zugriff Seiten 409 - 424
- Detailliertes Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 425 - 434





