Zwischen öffentlichem Interesse und Voyeurismus. Die Ethik journalistischer Informationsbeschaffung und -verwertung

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Bibliographische Infos


Cover der Ausgabe: Communicatio Socialis (ComSoc) Jahrgang 42 (2009), Heft 2
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Communicatio Socialis (ComSoc)

Jahrgang 42 (2009), Heft 2


Autor:innen:
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Copyrightjahr
2009
ISSN-Online
2198-3852
ISSN-Print
0010-3497

Kapitelinformationen


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Jahrgang 42 (2009), Heft 2

Zwischen öffentlichem Interesse und Voyeurismus. Die Ethik journalistischer Informationsbeschaffung und -verwertung


Autor:innen:
ISSN-Print
0010-3497
ISSN-Online
2198-3852


Kapitelvorschau:

Seit jeher besteht ein großes publizistisches Interesse an Aufsehen erregenden Informationen aus privaten Lebensbereichen. Zwar hat die Veröffentlichung des Privaten durchaus positive Entwicklungen wie beispielsweise die Thematisierung häuslicher Missstände durch die Medien hervorgebracht. Doch sind die Übergriffe der Medien in geschützte Bereiche der Privat- und Intimsphäre im Laufe der Zeit vehementer geworden. Nicht nur Boulevardmedien, sondern immer häufiger auch die sogenannten Qualitätsmedien machen Privates und Intimes öffentlich. Nicht selten geht mit der Veröffentlichung des Privaten und Intimen eine reißerische Berichterstattung einher. Journalisten rechtfertigen Grenzgänge gerne mit dem Verweis auf das Interesse der Öffentlichkeit. Der Aufsatz beschäftigt sich mit der Ethik journalistischer Informationsbeschaffung und -verwertung. Anhand von drei Fallbeispielen aus der journalistischen Praxis wird aufgezeigt, auf welche Weise Medien im Rahmen der Berichterstattung ethische Grenzen überschritten haben. 

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