Arbeitszeitsituation und betriebliche Interessenvertretung - Bessere Zeiten mit Betriebsrat?

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Bibliographische Infos


Cover der Ausgabe: WSI-Mitteilungen Jahrgang 60 (2007), Heft 4
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WSI-Mitteilungen

Jahrgang 60 (2007), Heft 4


Autor:innen:
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Copyrightjahr
2007
ISSN-Online
2942-3554
ISSN-Print
0342-300X

Kapitelinformationen


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Jahrgang 60 (2007), Heft 4

Arbeitszeitsituation und betriebliche Interessenvertretung - Bessere Zeiten mit Betriebsrat?


Autor:innen:
ISSN-Print
0342-300X
ISSN-Online
2942-3554


Kapitelvorschau:

Betriebliche Arbeitszeitpolitik im Spannungsfeld unternehmerischer Flexibilisierungsforderungen und den Interessen der Beschäftigten nach autonomer Zeitverwendung steht seit geraumer Zeit im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Hierbei spielt zunehmend die betriebliche Regulierungsebene und damit der Betriebsrat eine entscheidende Rolle. Ausgehend von den Erkenntnisbeständen der industriesoziologischen und arbeitsökonomischen Betriebsrats- und Arbeitszeitforschung werden mögliche Wechselbeziehungen zwischen der Existenz von Betriebsräten und der Ausgestaltung der betrieblichen Arbeitszeitsituation diskutiert. Vor diesem Hintergrund wird auf Basis des IAB-Betriebspanels unter Einsatz von Matched-Pairs-Analysen entsprechenden Unterschieden zwischen Betrieben mit und ohne Betriebsrat nachgegangen. Bei einer Reihe von Arbeitszeitregulierungen (z.B. der vereinbarten Wochenarbeitszeit, dem Einsatz von Arbeitszeitkonten oder von Teilzeitarbeit) werden solche Unterschiede auch tatsächlich identifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass Betriebräte insgesamt kein Flexibilitätshemmnis darstellen, sondern eher zu einer Regulierung von Flexibilität führen.

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