Exzellente Hasardeurinnen. Beschäftigungsbedingungen, und Geschlechterungleichheit auf dem wissenschaftlichen Arbeitsmarkt

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Cover der Ausgabe: WSI-Mitteilungen Jahrgang 70 (2017), Heft 5
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WSI-Mitteilungen

Jahrgang 70 (2017), Heft 5


Autor:innen:
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Copyrightjahr
2017
ISSN-Online
2942-3554
ISSN-Print
0342-300X

Kapitelinformationen


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Jahrgang 70 (2017), Heft 5

Exzellente Hasardeurinnen. Beschäftigungsbedingungen, und Geschlechterungleichheit auf dem wissenschaftlichen Arbeitsmarkt


Autor:innen:
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0342-300X
ISSN-Online
2942-3554


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Die Anzahl befristet beschäftigter qualifizierter Forscherinnen und Forscher steigt, während die Zahl der Professuren mehr oder weniger stagniert. Die davon ausgehenden Wirkungen auf Wissenschaftskarrieren sind im Hinblick auf das Geschlechterverhältnis aktuell besonders brisant. Wissenschaftlerinnen sind von den gewandelten Bedingungen in stärkerem Maße betroffen als Wissenschaftler. Der Beitrag betrachtet anhand von quantitativen und qualitativen Daten, welche geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in den Beschäftigungsbedingungen bestehen und wie diese sich auch in der Exzellenzinitiative abbilden und auswirken. Aufgrund ihrer Gleichstellungsabsicht bietet die Exzellenzinitiative durchaus attraktive Arbeitsbedingungen für Frauen, doch sind Wissenschaftlerinnen durch die allgemein ungleichen Chancen, die u. a. durch Beschäftigungsbedingungen entstehen, auch im Rahmen von Exzellenzeinrichtungen weiterhin benachteiligt. Da die Ausstiegsgründe des wissenschaftlichen Nachwuchses insbesondere in der geringen Planbarkeit wissenschaftlicher Karrieren liegen und Frauen mit diesem Aspekt besonders unzufrieden sind, ist ein kritischer Blick auf die Beschäftigungspolitik an Universitäten angezeigt – auch und gerade im Kontext von Exzellenzeinrichtungen.

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