»Vierte Gewalt« oder »Not-so-independent broker«? Die Legende vom irakischen Atomwaffenprogramm und die Medien in den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und in Deutschland

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Cover der Ausgabe: ZfP Zeitschrift für Politik Jahrgang 61 (2014), Heft 3
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ZfP Zeitschrift für Politik

Jahrgang 61 (2014), Heft 3


Autor:innen:
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Copyrightjahr
2014
ISSN-Online
2941-8879
ISSN-Print
0044-3360

Kapitelinformationen


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Jahrgang 61 (2014), Heft 3

»Vierte Gewalt« oder »Not-so-independent broker«? Die Legende vom irakischen Atomwaffenprogramm und die Medien in den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich und in Deutschland


Autor:innen:
ISSN-Print
0044-3360
ISSN-Online
2941-8879


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In diesem Beitrag wird die Wirksamkeit der Medienkampagne von US-amerikanischen und britischen Regierungsstellen beleuchtet, die im Vorfeld des Irakkrieges von 2003 die internationale Staatengemeinschaft von der Notwendigkeit eines Waffenganges gegen den Irak überzeugen sollte. Hierbei wird untersucht, wie kritisch bzw. unkritisch der - haltlose - Vorwurf rezipiert wurde, der Irak besitze ein Atomwaffenprogramm. Es wird ausgeführt, dass das für die Vereinigten Staaten in diesem Zusammenhang häufig konstatierte »Versagen« der Medien im Bezug auf ihre Rolle als »Vierte Gewalt« im Vereinigten Königreich und in der Bundesrepublik zwar abgeschwächt erscheint, aber dennoch ebenso nachweisbar ist. Es wird als Erklärung hierfür die Hypothese gebildet und präsentiert, dass auch auf britische und deutsche Medien eine sogenannte »Rhetorical Coercion« gewirkt habe.

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