Altersarmut in der Europäischen Union

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Cover der Ausgabe: WSI-Mitteilungen Jahrgang 61 (2008), Heft 3
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WSI-Mitteilungen

Jahrgang 61 (2008), Heft 3


Autor:innen:
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Copyrightjahr
2008
ISSN-Online
2942-3554
ISSN-Print
0342-300X

Kapitelinformationen


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Jahrgang 61 (2008), Heft 3

Altersarmut in der Europäischen Union


Autor:innen:
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0342-300X
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2942-3554


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Ein Europäisches Sozialmodell gewinnt allmählich Gestalt. In den Verträgen von Maastricht und Amsterdam wurden gemeinsame sozialpolitische Ziele formuliert. Dazu zählt die Bekämpfung von sozialer Ausgrenzung und Armut. Im Rahmen der "Offenen Methode der Koordinierung" wurden statistische Indikatoren festgelegt, um die Entwicklung in den Mitgliedsländern vergleichen und beurteilen zu können. Auf Basis einer in allen Mitgliedsländern erhobenen Statistik (EU-SILC) wurden für das Jahr 2004 u. a. Indikatoren zur Altersarmut berechnet. Der Beitrag präsentiert und kommentiert diese Ergebnisse. Deutlich wird: In allen Mitgliedsländern herrscht Altersarmut, sie liegt im EU-Durchschnitt bei etwa 18 %. Die Altersarmut kann sowohl oberhalb der Armutsquote der Gesamtbevölkerung liegen als auch darunter. In den meisten Ländern ist die Altersarmut der Frauen etwas höher als die der Männer. Zur Armutsvermeidung tragen Alterssicherungssysteme wie auch andere staatliche Transfers bei. Doch nicht alle Länder gewähren Mindestsicherungen oder armutsvermeidende Leistungen für ältere Menschen. Angesichts dieses Handlungsdrucks werden Erfolg versprechende Strategien zur Bekämpfung von Altersarmut und sozialer Ausgrenzung skizziert.

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