Policy-Transfers und Policy-Diffusion in der Finanzpolitik der Bundesrepublik: zur Rolle einflussreicher „epistemic communities“

Inhaltsverzeichnis

Bibliographische Infos


Cover der Ausgabe: ZSE Zeitschrift für Staats- und Europawissenschaften | Journal for Comparative Government and European Policy Jahrgang 13 (2015), Heft 2
Vollzugriff

ZSE Zeitschrift für Staats- und Europawissenschaften | Journal for Comparative Government and European Policy

Jahrgang 13 (2015), Heft 2


Autor:innen:
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Copyrightjahr
2015
ISSN-Online
1610-7780
ISSN-Print
1610-7780

Kapitelinformationen


Vollzugriff

Jahrgang 13 (2015), Heft 2

Policy-Transfers und Policy-Diffusion in der Finanzpolitik der Bundesrepublik: zur Rolle einflussreicher „epistemic communities“


Autor:innen:
ISSN-Print
1610-7780
ISSN-Online
1610-7780


Kapitelvorschau:

Die deutsche Föderalismusforschung hat Schwierigkeiten, die Ergebnisse der Föderalismusreform II zu erklären. Denn mit Einführung der Schuldenbremse in das Grundgesetz haben Bund und Länder zugestimmt, freiwillig ihre haushaltspolitische Autonomie zu beschneiden. Gemäß gängiger föderalismus- und verhandlungstheoretischer Ansätze hätte dieser Umstand eigentlich zu einer Reformblockade führen müssen. Deshalb wird hier der Frage nachgegangen, wie dominante Policy-Ideen die Dynamik finanzpolitischer Reformprozesse in Mehrebenensystemen prägen können. Der (grenzüberschreitende) Transfer sowie die Diffusion finanzpolitischer Ideen wird – so die These – vor allem durch das framing sowie einflussreiche epistemic communities begünstigt, die in der Lage sind, in spezifischen gesellschaftlichen Situationen nicht nur ein hinreichendes Maß an Resonanz, sondern auch entsprechenden Handlungsdruck im politischen Raum zu erzeugen

Zitation


Download RIS Download BibTex