Digitalisation, Gender, and Training of Employees in the Second Half of Working Life in Germany (Online Appendix)

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Bibliographische Infos


Cover der Ausgabe: SozW Soziale Welt Jahrgang 74 (2023), Heft 4
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SozW Soziale Welt

Jahrgang 74 (2023), Heft 4


Autor:innen:
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Copyrightjahr
2024
ISSN-Online
2942-3414
ISSN-Print
0038-6073

Kapitelinformationen


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Jahrgang 74 (2023), Heft 4

Digitalisation, Gender, and Training of Employees in the Second Half of Working Life in Germany (Online Appendix)


Autor:innen:
ISSN-Print
0038-6073
ISSN-Online
2942-3414


Kapitelvorschau:

Die Digitalisierung stellt neue Anforderungen an Arbeitnehmende in sich wandelnden Berufen. Damit die Anpassung an neue Arbeitsanforderungen gelingt, kann Weiterbildung die zentrale Strategie für die Ausbildung neuer Kompetenzen sein – insbesondere für ältere Arbeitnehmende. Die Digitalisierung in der Arbeitswelt wirkt sich unterschiedlich auf männliche und weibliche Arbeitnehmende aus. Bislang gibt es jedoch wenig Literatur zu der Beziehung zwischen der Digitalisierung in Berufen und der Teilnahme an Weiterbildungen. Dieser Artikel schließt diese Lücke und untersucht, (1) ob es einen Zusammenhang zwischen der Weiterbildungsbeteiligung und dem Ausmaß der Digitalisierung in den Berufen von Arbeitnehmenden in der zweiten Hälfte des Arbeitslebens gibt und (2) ob es einen Geschlechterunterschied in diesem Zusammenhang gibt. Darüber hinaus werden diese Fragen im Hinblick auf den Wunsch der Arbeitnehmenden, an zukünftigen Weiterbildungen teilzunehmen, untersucht. Auf Basis von Daten des Deutschen Alterssurveys werden logistische Regressionen geschätzt und für soziodemografische, arbeitsmarkt- und beschäftigungsbezogene Merkmale von Arbeitnehmenden im Alter von 43 bis 65 Jahren in Deutschland kontrolliert. Es zeigen sich positive Zusammenhänge zwischen einer Veränderung des Digitalisierungslevels in den Berufen und der (gewünschten) Weiterbildungsbeteiligung. Je ausgeprägter die Veränderung des Digitalisierungslevels in den Berufen, desto stärker scheinen weibliche Beschäftigte in der Weiterbildungsbeteiligung gegenüber Männern benachteiligt zu sein.

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