Strukturwandel der rechtswissenschaftlichen Wissensproduktion – Rechtsempirische Analyse gerichtlicher Verweise auf Blogs in der Corona-Pandemie –

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Bibliographische Infos


Cover der Ausgabe: RuZ - Recht und Zugang Jahrgang 4 (2023), Heft 1
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RuZ - Recht und Zugang

Jahrgang 4 (2023), Heft 1


Autor:innen:
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Copyrightjahr
2023
ISSN-Online
2942-3368
ISSN-Print
2699-1284

Kapitelinformationen


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Jahrgang 4 (2023), Heft 1

Strukturwandel der rechtswissenschaftlichen Wissensproduktion – Rechtsempirische Analyse gerichtlicher Verweise auf Blogs in der Corona-Pandemie –


Autor:innen:
ISSN-Print
2699-1284
ISSN-Online
2942-3368


Kapitelvorschau:

Während der Corona-Pandemie haben Gerichte rechtswissenschaftliche Blogs in nie zuvor dagewesenem Maße konsultiert und zitiert – dies das eindeutige Bild, das sich bei einer systematischen Auswertung von Gerichtsentscheidungen deutscher Verwaltungs- und Verfassungsgerichte während der Anfangszeit der COVID-19-Pandmie ergibt. Hat die Pandemie Blogs als wissenschaftlichem Format damit endgültig zum Durchbruch verholfen? Dieser Frage möchten wir im vorliegenden Beitrag nachgehen. Die Untersuchung bestätigt, dass die besonderen Umstände der Pandemie die neuen Zitiergewohnheiten begünstigt haben. Das „schnelle Format“ des Blogs, in dem Argumentationslinien vorausgedacht wurden, war in einer Zeit, die von Schnelllebigkeit und Wissensdefiziten geprägt war und mit der Printpublikationen nicht Schritt halten konnten, unumgänglich. Gleichzeitig spricht vieles dafür, dass Blogs die errungene Autorität nicht mehr einbüßen werden. Die Zahlen bestätigen allerdings auch, dass Blogs sich dem System der Wissensproduktion stärker angepasst haben als dieses grundlegend zu verändern.

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