Postmoderne als Indikator der kulturellen Kluft zwischen USA und Mitteleuropa

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Cover des Buchs: Verabschiedungen der »Postmoderne«
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Verabschiedungen der »Postmoderne«

Neuere Historisierungen von »Theorie« zwischen »Post-Truth«-Narrativen und Generationengeschichte


Autor:innen:
Reihe
Edition Kulturwissenschaft
Band
257
Verlag
transcript, Bielefeld
Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-8376-5741-8
ISBN-Online
978-3-8394-5741-2

Kapitelinformationen


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Postmoderne als Indikator der kulturellen Kluft zwischen USA und Mitteleuropa


Autor:innen:
ISBN-Print
978-3-8376-5741-8
ISBN-Online
978-3-8394-5741-2


Kapitelvorschau:

Der Postmoderne-Begriff wurde in den USA geprägt. Er kam allerdings nach Europa, ohne seine kulturelle Basis mitzubringen. Deshalb entfaltete sich in der Literaturtheorie des deutschen Sprachraums eine spezifische Eigendynamik des Postmoderne-Diskurses. In den USA dagegen war der Begriff geprägt worden, um einen Gegenentwurf zu den bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts dominierenden Prinzipien der Gesellschaft zu charakterisieren. Er bezeichnet die kulturelle Signatur eines neuen Gesellschaftsmodells, dessen Geburtswehen mit den gegenkulturellen Bewegungen der 1960er Jahre verbunden sind. Die Bedeutung dieses Wandels wird anhand der Hippie-Bewegung nachgezeichnet, von der ein Weg ins Silicon Valley führt und ein anderer in die emanzipatorischen Bewegungen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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