Ein Aggressionstribunal für Präsident Putin: (K)eine Europäische Lösung?

Inhaltsverzeichnis

Bibliographische Infos


Cover der Ausgabe: Zeitschrift für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht / Heidelberg Journal of International Law Jahrgang 84 (2024), Heft 3
Open Access Vollzugriff

Zeitschrift für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht / Heidelberg Journal of International Law

Jahrgang 84 (2024), Heft 3


Autor:innen:
Verlag
C.H.BECK Recht - Wirtschaft - Steuern, München
Copyrightjahr
2024
ISSN-Online
2942-3562
ISSN-Print
0044-2348

Kapitelinformationen


Open Access Vollzugriff

Jahrgang 84 (2024), Heft 3

Ein Aggressionstribunal für Präsident Putin: (K)eine Europäische Lösung?


Autor:innen:
ISSN-Print
0044-2348
ISSN-Online
2942-3562


Kapitelvorschau:

Der Beitrag befasst sich mit den Rahmenbedingungen einer Strafverfolgung des russischen Präsidenten Putin wegen des Verbrechens der Aggression. Der Fokus liegt dabei auf der Frage, ob ein regionales Tribunal unter der Ägide des Europarates ohne Ansehung von Immunität ratione personae verfahren könnte. Der Beitrag nimmt eine umfassende Bestimmung des Standes des Rechts vor und zeigt auf, wo sich das Recht in einem Schwebezustand befindet. Er nimmt dazu eine Analyse der völkerrechtlichen Debatten zu Fragen der Immunität von Staatsober-häuptern und dem Charakter internationaler Strafgerichtshöfe vor. Ausgehend von der Grundsatzentscheidung des Internationalen Gerichtshofs (IGH) im Arrest Warrant-Fall wird insbesondere die Rechtsprechung internationaler Strafgerichte der vergangenen 20 Jahre analysiert. Der Beitrag kommt zu dem Ergebnis, dass die Einrichtung eines Tribunals über den Europarat funktional keinen Unterschied machen würde. Nur ein Tribunal, das praktisch universelle Unterstützung von Staaten auch außerhalb des Westens erfährt, kann ohne Ansehung von Immunitäten verfahren.

Zitation


Download RIS Download BibTex