@article{2017:zumbach:entwicklun, title = {Entwicklungspsychopathologische Aspekte im Kontext der familienrechtspsychologischen Begutachtung}, year = {2017}, note = {Die entwicklungspsychopathologische Forschung stellt einen wichtigen Eckpfeiler für die empirische Fundierung psychologischer Sachverständigeneinschätzungen in der familienrechtspsychologischen Begutachtung dar. Dies ergibt sich daraus, dass eine Einschätzung bezüglich einer kindeswohldienlichen Regelung bzw. einer möglichen Überschreitung der Schwelle zur Kindeswohlgefährdung u.a. das Herausarbeiten von Wirkmechanismen zwischen vorliegenden Risiko- und protektiven Faktoren erforderlich macht. Im Rahmen der kumulativen Dissertationsstudie der Autorin dieses Beitrags wurden für den deutschsprachigen Raum empirische Originalanalysen mit dem Ziel der Erweiterung systematischen Wissens auf dem Feld der Familienrechtspsychologie vor dem Hintergrund entwicklungspsychopathologischer Grundannahmen durchgeführt. Ausgewählte Ergebnisse dieser Dissertationsstudie werden in diesem Beitrag zusammenfassend vorgestellt. Datenbasis für die Analysen war eine quantitative Inhaltsanalyse von 297 psychologischen Sachverständigengutachten, die im Zeitraum von 2008 und 2012 an einem Gutachteninstitut (Bremer Institut für Gerichtspsychologie) in familienrechtlichen Verfahren erstellt wurden. Da häufig mehrere oder alle Geschwisterkinder einer Familie begutachtet wurden, ergab sich eine Gesamtstichprobe von N = 496 Kindern und Jugendlichen. Insgesamt korrespondieren die Ergebnisse der Studie sowohl mit entwicklungspsychopathologischen Grundannahmen als auch mit familienrechtspsychologischen theoretischen Kriterien. Weiterführend zu diskutieren verbleibt, wie die familienrechtspsychologische Begutachtungspraxis von wissenschaftlichen Erkenntnissen stärker profitieren kann.}, journal = {RPsych Rechtspsychologie}, pages = {408--425}, author = {Zumbach, Jelena}, volume = {3}, number = {4} }