@book{2025:klein:heinrich_m, title = {Heinrich Mann. Essays und Publizistik. Kritische Gesamtausgabe in zehn Bänden}, year = {2025}, note = {Am 14. Februar 1933 berichtete Heinrich Mann aus der Wohnung in der Berliner Fasanenstraße 61, die er erst wenige Wochen zuvor gemeinsam mit Nelly Kröger bezogen hatte, seinem Freund Félix Bertaux: „Gestern hörte ich an der Stelle, wo auch Sie gesprochen haben, Schlumberger über Retz. Sehr gut. […] Wir haben ein Zusammensein in Paris verabredet, falls ich hinkomme. Es wäre vielleicht im März. Ich bin von Dijon eingeladen zu sprechen.“ (Bertaux, S. 274|275) Mit Jean Schlumberger, einer der wichtigen Persönlichkeiten im Umkreis der Nouvelle Revue Française und der Dekaden von Pontigny, bestanden – nicht allzu intensive – Kontakte seit 1923; es ging beiden, in im einzelnen nicht völlig übereinstimmender Weise, um die Verständigung Frankreichs und Deutschlands. Einen Tag später riß ein Rohrpostbrief mit der Aufforderung, zu einer außerordentlichen Sitzung der Preußischen Akademie der Künste zu erscheinen, Heinrich Mann aus den Lebensformen der Weimarer Republik. Mit der Drohung des neuen, noch kommissarischen preußischen Kultusministers Rust konfrontiert, die Akademie aufzulösen, falls er – Mitunterzeichner eines Aufrufs zur Einigkeit der deutschen Arbeiterparteien gegen den drohenden Faschismus – in ihr verbliebe, trat der Vorsitzende der Abteilung für Dichtung aus der Akademie aus. Mit diesem Austritt begann Heinrich Manns Exil: die erzwungene Entfernung aus dem Gemeinwesen, das mitzugestalten, ja in seinem Maße zu repräsentieren er seit dem Ende des Weltkrieges versucht hatte. Mit seinem Bericht über das Ereignis für die Tagespresse beginnt deshalb Band 6 dieser Ausgabe.}, edition = {1}, publisher = {Aisthesis}, address = {Bielefeld}, series = {Heinrich Mann: Essays und Publizistik}, volume = {6}, editor = {Klein, Wolfgang} }