@article{2020:villa:coronakri, title = {Corona-Krise meets Care-Krise – Ist das systemrelevant?}, year = {2020}, note = {In der Corona-Krise wurde das Kümmern, Sorgen, Pflegen und Heilen - Care also - in seiner systemrelevanten Funktion öffentlich weitaus mehr anerkannt und politisch gewürdigt als sonst üblich. Gleichwohl hat sich dies nicht in einer besseren Bezahlung oder weiteren Verbesserungen entsprechender Berufe und auch nicht als spürbare Entlastung von Familien niedergeschlagen. Der Beitrag skizziert zunächst, was Care überhaupt ist - die Hinwendung zu den Bedürfnissen des Lebendigen - und inwiefern dies eine weiterhin gleichermaßen vergeschlechtlichte wie vernachlässigte Sphäre des Gesellschaftlichen ist. Dies führt zu einem systematischen Gender Care Gap, das heißt dass Frauen, vor allem Mütter, wesentlich mehr lebensnotwendige Sorgearbeit im Privaten wie im Beruflichen leisten, was wiederum zu materiellen Ungleichheiten führt. In der Corona-Krise hat sich dies, so erste Studien, intensiviert. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag für eine Revision gesellschaftlicher Prioritäten und für eine Ausgestaltung von policies zugunsten einer „caring democracy“ plädiert.}, journal = {Leviathan}, pages = {433--450}, author = {Villa, Paula-Irene}, volume = {48}, number = {3} }