@book{2014:schrmann:die_unergr, title = {Die Unergründlichkeit des Lebens: Lebens-Politik zwischen Biomacht und Kulturkritik}, year = {2014}, note = {Der lebensphilosophische Topos der Unergründlichkeit betont, dass etwas nicht restlos in unserer Verfügungsgewalt steht. Damit sichert er etwa die Unverfügbarkeit (und somit die Würde) der Person – aber auch einen präzisen Begriff von Performativität.Dieser Gewinn des Topos kommt bisher nicht zum Tragen, da er nicht systematisch vor kulturkritisch-irrationalistischen Lesarten geschützt ist. Umgekehrt führt eine bloße Irrationalismus-Kritik zur Verharmlosung und biopolitischen Vereinnahmung: Unergründlichkeit ist mehr und anderes als nie erreichbare Verfügbarkeit. Volker Schürmann macht mit Hegel, Misch und Plessner die Weichenstellungen sichtbar, um dieses Entweder-oder in einer politischen Lesart von Unergründlichkeit unterlaufen zu können.}, edition = {1}, publisher = {transcript}, address = {Bielefeld}, series = {Sozialphilosophische Studien}, volume = {5}, author = {Schürmann, Volker} }