@article{2025:grtjen:was_ges, title = {„Was geschrieben wird, ist manchmal wie so ein Gummiband gezogen“. Leichte und Einfache Sprache im Journalismus aus Nutzer:innenperspektive}, year = {2025}, note = {Vor dem Hintergrund der eingeschränkten Literalität von etwa zwölf Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland untersucht dieser Beitrag die Potenziale und Herausforderungen von journalistischen Angeboten in Leichter und Einfacher Sprache. Sprachvarietäten wie Leichte und Einfache Sprache verfolgen das Ziel, sprachliche Barrieren abzubauen und gesellschaftliche sowie politische Teilhabe zu stärken. Der Beitrag betont die demokratietheoretische Relevanz barrierefreier Nachrichtenangebote und formuliert erste Ansätze für eine kommunikationswissenschaftlich fundierte Gestaltung. Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden 28 Leitfadeninterviews mit Menschen verschiedener Zielgruppen durchgeführt. Dazu zählen unter anderem Personen mit kognitiven Einschränkungen, geringen Sprachkompetenzen und Fluchterfahrungen. Der Artikel beleuchtet die Bedürfnisse und Erwartungen dieser Zielgruppen an journalistische Inhalte, Medien und Plattformen und gibt einen ersten Überblick über das jüngst abgeschlossene Forschungsprojekt „Leichte und Einfache Sprache im Journalismus“ (LESJ). Die Ergebnisse zeigen, dass zielgruppenspezifische Inhalte in Leichter und Einfacher Sprache Inklusion fördern und zur Enttabuisierung der Wahrnehmung von Menschen mit Leseschwierigkeiten beitragen können. Politische Themen, lokale Berichterstattung und berufsbezogene Informationen werden als besonders relevant identifiziert. Zudem wird die Vereinbarkeit von geschlechtersensibler Sprache im Kontext von Leichter und Einfacher Sprache diskutiert.}, journal = {M&K Medien & Kommunikationswissenschaft}, pages = {354--367}, author = {Grütjen, Steffen and Skusa, Milan}, volume = {73}, number = {3} }