@book{2014:joubin:weltlitera, title = {Weltliteratur und Welttheater: Ästhetischer Humanismus in der kulturellen Globalisierung}, year = {2014}, note = {Das 20. Jahrhundert erlebte eine »Ästhetisierung der Politik« (Benjamin). Humanismus wurde zum politisch beliebigen Slogan, bildete aber gleichzeitig eine gemeinsame Kommunikationsbasis zwischen Künstler und Publikum. Der Band geht der gegenwärtigen interkulturellen Transformation und Verbreitung humanistisch inspirierter Literatur und Theaterkunst am Beispiel der englischen und chinesischen Tradition nach. Damit eröffnet er zugleich einen anschaulichen Blick auf einen wichtigen Aspekt der kulturellen Globalisierung. Es zeigt sich, dass Humanismus in der heutigen Kunst längst kein rigider Rationalismus oder wissenschaftlicher Positivismus mehr ist, mit denen er oft verbunden wurde. Vielmehr beeinflusste er autobiografische Erzählungen und Stücke (Gao Xingjian), favorisierte ganz persönliche Erfahrungen gegenüber einer institutionalisierten und anonymen Geschichte (Mo Yan) und förderte Neuinterpretationen eines westlichen Erzählkanons (Wu Hsing-kuo und sein Stück »Lear«).}, edition = {1}, publisher = {transcript}, address = {Bielefeld}, series = {Der Mensch im Netz der Kulturen – Humanismus in der Epoche der Globalisierung / Being Human: Caught in the Web of Cultures – Humanism in the Age of Globalization}, volume = {17}, author = {Joubin, Alexa Alice} }